Filmprogramm

Die Haut, in der ich wohne (2011, R.: Pedro Almodóvar, 117 min.)

20.10. – 6.11. täglich

Filmtheater Schauburg

Eintritt: 4,50 bis 6,50 €

Mit seinem aktuellen Film thematisiert der spanische Regisseur Pedro Almodóvar auf intelligente Weise die Problematik der menschlichen Identität. Eine bildhübsche Frau ist die einzige Patientin in einer Schönheitsklinik, in der sie Tag und Nacht überwacht wird.

 

The Future (2011, R.: Miranda July, 91 min.)

27.10. – 6.11. täglich

Filmtheater Schauburg

Eintritt: 4,50 bis 6,50 €

Ein Paar um die Dreißig ist auf dem besten Weg, sich auseinander zu leben. Doch dann übernehmen sie Verantwortung für eine sprechende Katze und ihr Leben verändert sich.

 

Estrellas (2007, R.: Federico León, Marcos Martinez, OmU, 64 min.)

Fr. 28.10. 21:30 Uhr

Hellerau, Dalcroze Saal

Eintritt frei

Indem sie sich selbst spielen und ihren Stadtteil in ein gigantisches Filmset verwandeln, verleiht eine Gruppe von Bewohnern des Armenviertels „Villa 21“ ihrer Lebensweise nicht nur einen künstlerischen Ausdruck, die Filmproduktion stellt auch eine ertragreiche Beschäftigung dar.

 

Fremdkörper – Die lange Nacht des Kurzfilms

Sa. 29.10. 23:00 Uhr

Kleines Haus 3

Eintritt: 3,00 €

Wie fern oder nah kommen wir uns durch Veränderungen des Körpers oder auch nur eines Teils davon? Bestimmt der Geist den Körper oder der Körper das emotionale Handeln? Das Kurzfilmprogramm der AG Kurzfilm (Bundesverband Deutscher Kurzfilm) zeigt mit schrägen, verspielt-lustigen, tragikomischen und experimentellen Kurzfilmen die Entstehung ganz eigener Formen: Es geht um denkwürdige medizinische Experimente am Menschen, die Überschreitung von Grenzen, um Einsamkeit, Neu-, Fremd- oder Selbstbestimmung bis hin zur Ausprägung kurioser Kreaturen.

 

Delta (2008, R.: K. Mundruczó, 96 min.)

So. 30.10. 22:00 Uhr

Hellerau, Dalcroze Saal

Eintritt frei

Kornél Mundruczó, der mit dem Theaterstück „Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein“ beim Festival zu Gast ist, hat bei zahlreichen Filmen Regie geführt. „Delta“ zählt zu seinen heitereren Werken und ist zugleich typisch für seine Arbeitsweise. Erzählt wird die Geschichte einer inzestuösen Geschwisterliebe in der abgeschiedenen Natur des Donaudeltas.

 

Die letzten Tage der Ceausescus (2010, R.: Milo Rau, Marcel Bächtiger, 72 min.)

Mo. 31.10. 21:00 Uhr

Hellerau, Dalcroze Saal

Eintritt frei

20 Jahre nach dem Fall der Mauer inszenierte das International Institute of Political Murder (IIPM) den berühmtesten Schauprozess der europäischen Geschichte, die Aburteilung des Ehepaares Ceausescu, erstmalig als Reenactment mit rumänischen Schauspielern in originalgetreu nachgebauten Kulissen.

www.die-letzten-tage.com

Jüdische Rapper und singende Rabbis (2009, Dokumentarfilm, R.: Wendla Nölle, 60 min)

Mi. 2.11. 20:30 Uhr

Filmtheater Schauburg

Eintritt: 6,50 / erm. 6,00 €

Ein Rabbi, der als Songwriter durch New Yorker Clubs tingelt und ein schwarzer konvertierter Jude, der über Gott rappt. Was sie verbindet, ist ihre Suche nach jüdischer Tradition und Kultur und deren Weiterentwicklung mit neuen musikalischen Einflüssen. Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit der Regisseurin Wendla Nölle statt. In Zusammenarbeit mit Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen e.V.

Eine Veranstaltungen im Rahmen der 15. Jiddische Musik- und Theaterwoche – Begegnungen mit jüdischem Leben.

 

Inside a Skinhead (2001, R.: Henry Bean, 94 min.)

Do 3.11. 20:00 Uhr

Filmtheater Schauburg

Eintritt: 4,50 bis 6,50 €

Basierend auf der wahren Geschichte des Ku-Klux-Klan-Führers Daniel Burrows zeigt Regisseur Henry Bean einen jungen Juden im Spannungsfeld zwischen dem Erbe seines Glaubens und der magnetisierenden Kraft des Neo-Faschismus. Im Anschluss findet ein Filmgespräch statt.

 

Die Fremde (2010, R: Feo Aladag, 123 min.)

Fr. 4.11. 22:15 Uhr

Sa. 5.11. 17:30 Uhr

So. 6.11. 11:00 Uhr

Filmtheater Schauburg

Eintritt: 4,50 bis 6,50 €

Die 25-jährige Umay (Sibel Kekilli) hat ihrem unglücklichen Eheleben in Istanbul den Rücken gekehrt und möchte mit ihrem kleinen Sohn Cem in Berlin ein selbstbestimmtes Leben führen.

Filmheft “Die Fremde”

 

Arna’s Children (2006, R: Juliano Mer-Khamis / Danniel Danniel, OmeU, 84 min.)

Sa. 5. 11. 18:00 – 20:00 Uhr

Hellerau, Dalcroze Saal

Eintritt frei

In „Arna’s Children“ zeigt der israelisch-palästinensische Friedensaktivist und Schauspieler Juliano Mer-Khamis die besondere Rolle des Theaters in einer brutalen Welt. Im Anschluss an den Film spricht und diskutiert der Schauspieler Stephan Wolf-Schönburg, der viele Jahre mit dem Freedom Theatre Mer-Khamis’ gearbeitet hat, über den in diesem Jahr ermordeten Künstler und dessen Arbeit.

Comments are closed.