Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten? Hintergründe und Ausblicke

04. NOVEMBER, 16 – 17.30 UHR,
LOTHRINGER13, LOTHRINGER STR. 13

1968 gaben die Bundesrepublik Deutschland und Jugoslawien der Arbeitsmigration einen legalen Rahmen: hier „Anwerbeabkommen“, dort „Abkommen über soziale Sicherheit“ genannt. Während die sogenannten Gastarbeiter/innen aus Jugoslawien bald eine Normalität im bundesdeutschen Alltag waren, kam es nach dem Zerfall Jugoslawiens zu Entfremdungsprozessen. Ausgehend vom Theaterstück „ConVAKATary Konak“ und im Rahmen der Ausstellung „no stop non stop“ diskutieren eingeladene Expert/innen über die Entstehung eines Zusammenlebens, über Migration und Grenzen in Europa.

MIT Katja Kobolt (Kuratorin), Karolina Novinščak Kölker (Historikerin, Universität Regensburg) und Boris Ceko (God’s Entertainment) und anderen

Tags Flucht Migration, Gender Diversity Transkultur, Postkolonialismus Transnationale Verflechtungen