Vom kulturellen Reichtum hybrider Identitäten

07. NOVEMBER, 19 – 20.30 UHR,
MÜNCHNER KAMMERSPIELE, KAMMER 3


Viele Menschen in Deutschland fühlen sich mehr als einer Kultur zugehörig. Jede/r Fünfte hat einen Migrationshintergrund. Trotz des Wiedererstarkens nationaler Denkmuster und populistischer Debatten ist kulturelle Eindeutigkeit eine Illusion. In einer globalisierten Welt öffnen sich Kulturen und durchdingen sich wechselseitig. Zur Bezeichnung dieser neuen, hybriden Repräsentationsformen hat sich der Begriff Transkultur durchgesetzt. Dieser liefert keinen neuen Rezepte, aber neue Horizonte: Er leugnet nicht bestehende Konflikte zwischen verschiedenen Kulturen, sondern fokussiert auf das Aufspüren von Gemeinsamkeiten und unterläuft so gängige binäre Denkmuster.

MIT Prof. Gernot Wolfram (Medien- und Kulturmanagement, Macromedia Hochschule Berlin), Gülseren Ölcüm (Journalistin und Autorin) und Emilia Smechowski (Journalistin und Autorin)
Moderation Fatema Mian (BR)

Tags Gender Diversity Transkultur