Armut Prekariat

Armut Prekariat Besitz Reichtum Privilegien Flucht Migration Gender Diversity Transkultur München Nachhaltigkeit Konsum Verschwendung Postkolonialismus Transnationale Verflechtungen Rassismus Diskriminierung NSU Religion Philosophie Theater Wirtschaft Finanzmärkte Kapitalismus


Der Ungleichheit ein Gesicht geben. Call for participation.

Erstes Treffen am 16. Oktober, 17 Uhr
Köşk München, Schrenkstraße 8

Du fotografierst gerne und bist offen für ein kritisches und politisches Thema? Du hast Lust, deine Arbeit bereits in absehbarer Zeit dem Publikum vorzustellen? Du bist interessiert an künstlerischem Austausch? Komm in unsere offene Workshopgruppe!

Unter dem Motto Der Ungleichheit ein Gesicht geben untersuchen wir im vierwöchigen Workshop das ungleiche München. Maximilianstraße, Mauern, Mietspekulationen sind Anhaltspunkte für unsere fotografische Spurensuche. Der Workshop findet statt im Rahmen der Ausstellung Unequal Scenes des US-Fotografen Johnny Miller, der mittels Drohnenaufnahmen von Wohnsiedlungen auf die krassen sozialen Unterschiede von Mexiko-City, über Detroit bis Kapstadt aufmerksam macht. Die Ausstellung wird zwischen 2.11. und 10.11.18 in der Galerie Köşk München gezeigt (www.politikimfreientheater.de/blog/2018/08/20/bildende-kunst-ausstellungen). In Gruppentreffen werden wir uns mit dem Werk von Miller auseinandersetzen und bei Foto-Walks durch die Stadt unsere eigenen Themen und Darstellungsweisen der Ungleichheit finden. Die Ergebnisse zeigen wir unter Anwesenheit von Johnny Miller in einer offenen Werkschau ab 2.11.18. Unser erstes Treffen ist am 16.10. um 17 Uhr im Köşk München, Schrenkstraße 8. Um Anmeldung mit kurzer Beschreibung der Motivation bis 15.10. wird gebeten. An koesk@kjr-m.de.

Die Teilnahme ist kostenfrei.
Weitere Treffen: 20./23./27.10./2./3./6.11.2018
Workshopleitung: Camilla Lopez (Fotografin und Kunstvermittlerin), Dunkelkammer-Workshops: Tim Davies (Fotograf)


Tags Armut Prekariat, München

Cuckoo

VON JAHA KOO


Cuckoo

IN KOREANISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN UND ENGLISCHEN ÜBERTITELN / IN KOREAN WITH GERMAN AND ENGLISH SURTITLES PUBLIKUMSGESPRÄCH am Montag, 05. November, 20.15


Tags Armut Prekariat, Besitz Reichtum Privilegien, Wirtschaft Finanzmärkte Kapitalismus

All about nothing – Ein Stück über Kinderarmut

VON PULK FIKTION


All about nothing – Ein Stück über Kinderarmut

IN DEUTSCHER SPRACHE / IN GERMAN AB 6. KLASSE/ APPROPRIATE FOR CLASSES FROM 6TH GRADE Publikumsgespräch am Montag, 05. November, 12.15 und 19.15


Tags Armut Prekariat, Besitz Reichtum Privilegien, Theater

Zvizdal [Chernobyl – So far so close]

VON BERLIN


Zvizdal [Chernobyl – So far so close]

IN UKRAINISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN UND ENGLISCHEN ÜBERTITELN / IN UKRANIAN WITH GERMAN AND ENGLISH SURTITLES PUBLIKUMSGESPRÄCH am Donnerstag, 08. November 2018, 20.30


Tags Armut Prekariat, Theater, Wirtschaft Finanzmärkte Kapitalismus

Mit Armut spielt man nicht!

09. UND 10. NOVEMBER, GANZTÄGIGE TAGUNG,
EVANGELISCHE AKADEMIE TUTZING,
SCHLOßSTR. 2 UND 4, 82327 TUTZING

Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auf. Am Beispiel des Theaters wird dies besonders deutlich. In Gesprächen und Diskussionen mit Expert/innen aus Theater-, Kultur- und Wirtschaftswissenschaften sowie Kunst und Politik diskutieren wir folgende Fragen: Wie wurden Armut und soziale Ungerechtigkeit in der Theatergeschichte aufgegriffen? Wie lassen sie sich heute auf die Bühne bringen? Was kann Theater gesellschaftlich bewirken? Wie ist es für Künstler/innen, sich mit einem Thema zu beschäftigen, das sie oft genug selbst betrifft?

Infos und anmeldung www.ev-akademie-tutzing.de
In Kooperation mit der Evangelischen Akademie Tutzing
Die Tagung findet in München/Tutzing statt.


Tags Armut Prekariat, Theater

EINTRITT.FREI-Kalender / Sonderedition

Anlässlich von Politik im Freien Theater entsteht erstmalig eine gedruckte Sonderedition des EINTRITT.FREI-Veranstaltungskalenders, der alle kostenfreien Angebote, die in München während des Festivalzeitraumes stattfinden, komprimiert darstellt. Der Kalender richtet sich an alle hier lebenden Menschen, insbesondere an Studierende, Familien mit Kindern und Personen mit geringem Einkommen.

IN KOOPERATION MIT dem KulturRaum München e.V.


Tags Armut Prekariat, Nachhaltigkeit Konsum Verschwendung

So reich, so arm – Ökumenischer Gottesdienst

11. NOVEMBER, 10 UHR,
ST. MATTHÄUS, NUßBAUMSTR. 1

Im Rahmen des rituellen Kontextes eines ökumenischen Gottesdienstes, ausgerichtet von der Benediktinerabtei St. Bonifaz und der evangelisch-lutherischen St.-Matthäus-Gemeinde München, sollen die Predigten, die „Keynotes“ der sakralen Welt, das Thema des Festivals „reich“ in seinen unterschiedlichen Facetten thematisieren.

IN KOOPERATION MIT der Abtei St. Bonifaz und der Kirchengemeinde St. Matthäus München


Tags Armut Prekariat, Besitz Reichtum Privilegien, Religion Philosophie

Science Slam

01. NOVEMBER, 22.30 – 0 UHR,
MÜNCHNER KAMMERSPIELE, KAMMER 1

Trockener Rededuktus, unzählige Präsentationsfolien, Fachtermini, die kaum jemand versteht. Wissenschaft kann sehr zäh sein. Nicht aber beim Science Slam! Vier Wissenschaftler/innen unterschiedlicher Disziplinen stellen ihre Forschungen zum Thema „reich“ vor. Jede/r hat zehn Minuten Zeit, dann muss das Publikum entscheiden, welche Darbietung ihm am besten gefallen hat. Beim Slam muss Wissenschaft lehrreich und unterhaltsam zugleich sein!

Tickets 15 € / erm. 8 €, VVK über die Münchner Kammerspiele


Tags Armut Prekariat, Besitz Reichtum Privilegien, Flucht Migration, Gender Diversity Transkultur, Nachhaltigkeit Konsum Verschwendung, Postkolonialismus Transnationale Verflechtungen, Religion Philosophie

Führung I: BISS & Partner

10. NOVEMBER, 10 – 12.30 UHR,
TREFFPUNKT: HAUPTEINGANG OSTFRIEDHOF, ST.-MARTINS-PLATZ

Auf dieser Tour erfahren Sie alles über die Arbeit von BISS und wie die Straßenzeitungen weltweit in einem Netzwerk verbunden sind. Sie lernen den Dynamo Fahrradservice kennen, der Langzeitarbeitslose ausbildet und besuchen das Grab der BISS-Verkäufer/innen sowie die letzte Ruhestätte des engagierten BISS-Förderers Rudolph Moshammer.

ANMELDUNG anmeldung@politikimfreientheater.de


Tags Armut Prekariat, München

Führung III: Brot und Suppe, Bett und Hemd

09. NOVEMBER, 12.30 – 15 UHR,
AUSGEBUCHT
TREFFPUNKT: HAUPTBAHNHOF, EINGANG BAYERSTR. (AUFGANG VON DER U4/U5)

Rund um den Hauptbahnhof werden die Gegensätze zwischen Arm und Reich besonders deutlich. In der Bahnhofsmission und im Kloster Sankt Bonifaz lernen Sie wichtige Anlaufstellen für arme und obdachlose Menschen kennen. Im alkoholfreien Treff in der Dachauer Straße wird Ihnen die Arbeit des Club 29 vorgestellt.

ANMELDUNG anmeldung@politikimfreientheater.de


Tags Armut Prekariat, München

Führung II: Wenn alle Stricke Reißen

08. NOVEMBER, 10 – 12 UHR,
TREFFPUNKT: VOR DEM AMT FÜR WOHNEN UND MIGRATION, FRANZISKANERSTR. 8

Die Tour führt Sie zu einem Obdachlosenheim des Katholischen Männerfürsorgevereins, dessen Bewohner Ihnen gerne einen Einblick in ihren Alltag geben. Im Anschluss kann eine weitere gemeinnützige Einrichtung besucht werden: das Clearinghaus, die Damenmaßschneiderei La Silhouette, der Projektverein, das BISS-Büro oder die Teestube Kontaktee, die ein Treffpunkt ist für Menschen mit psychischen Schwierigkeiten.

ANMELDUNG anmeldung@politikimfreientheater.de


Tags Armut Prekariat, München

Tagasyl – Eine Stadtperformance mit Tagelöhner/innen aus Bulgarien und Rumänien

05. UND 08. NOVEMBER, JEWEILS 19 – 21 UHR,
TREFFPUNKT: INFOZENTRUM FÜR MIGRATION UND ARBEIT, SONNENSTR. 12 A


München ist für viele Rumän/innen und Bulgar/innen der Hoffnungsort für ein besseres Leben. Sie sind EU-Bürger/innen, doch haben sie nicht die gleichen Rechte wie wir. Stattdessen kursieren viele Klischees und Vorurteile: Sie seien Sozialschmarotzer, die selbst nicht arbeiten und dafür ihre Kinder betteln lassen. Doch wie leben sie tatsächlich in dieser reichen Stadt? Welche Geschichten haben sie im Gepäck, wie sieht ihr Alltag aus, wo leben sie und welche Erfahrungen machen sie im täglichen Miteinander?

Die Veranstaltung ist umsonst. Es bedarf keiner vorherigen Anmeldung.

KONZEPT / REGIE / PRODUKTION Karnik Gregorian & Bülent Kullukcu Mit Rumän/innen und Bulgar/innen, die auf der Straße leben Unterstützt durch AWO Infozentrum Migration und Arbeit, REGSAM
Gefördert vom Sozialreferat, Amt für Wohnen und Migration und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München.


Tags Armut Prekariat, Flucht Migration, München, Postkolonialismus Transnationale Verflechtungen, Rassismus Diskriminierung NSU, Wirtschaft Finanzmärkte Kapitalismus

Cview Munich: Stories aus unserem Leben

8.11., 14-18 Uhr
MÜNCHNER KAMMERSPIELE, DACHKAMMER

Sea view – Meerblick ist ein Luxus, der in Orten an der Küste eher Privilegierten vorbehalten ist. C View – Citizens’ View steht für den Blick nichtprivilegierter Menschen auf ihre Lebenswelt und ihren Alltag. Welche Talente und Stärken haben sie? Welche Kämpfe führen sie, um ihre Träume zu verwirklichen, und mit welchen Hindernissen sehen sie sich konfrontiert? Welche Wirkung hat eine Reportage, die nicht von Journalist/innen, sondern von den Betroffenen selbst recherchiert und gefilmt wird? In einem Workshop lernen Menschen aus München, die am Rande der Gesellschaft stehen, Reportage- und Fragetechniken und werden selbst zu Mobiljournalist/innen. Dabei wird auch eruiert, wie solche Reportagen als Motor für Veränderung fungieren können.


Tags Armut Prekariat, Gender Diversity Transkultur, München, Rassismus Diskriminierung NSU

Perspektiven IV: Das Finanzsystem und die Ungleichheit

08. NOVEMBER, 17 – 18.30 UHR,
HOCHX, Entenbachstr. 37 München

Reiche und arme Menschen unterscheiden sich unter anderem darin, über wieviel Geld sie jeweils verfügen. Doch woher kommt dieses Geld, wie wird es verteilt und was für eine Rolle spielen Kredite bei der Verschärfung sozialer Unterschiede? Diese Gesprächsrunde bringt die wichtigsten Probleme des derzeitigen Finanzsystems auf den Tisch und stellt die grundlegendsten Fragen: Worin liegen die Gründe für Finanzkrisen? Können Reformen und Maßnahmen zur Regulierung das System verbessern? Oder sollte ein neues entwickelt werden – und wie könnte das aussehen? Da Geld eine starke symbolische Kraft besitzt, wagen wir neben dem wissenschaftlichen auch einen künstlerischen Blick auf die Debatte und beziehen das Publikum in die Entwicklung von Lösungen mit ein.

MIT Prof. Andreas Haufler (Professor für Wirtschaftspolitik, LMU), Prof. Helge Peukert (Professor für Plurale Ökonomik, Universität Siegen) und Anna Poetter (Performancekünstlerin und Pilgerin des Geldes)
MODERATION Dr. Miriam Shabafrouz (Bundeszentrale für politische Bildung)


Tags Armut Prekariat, Besitz Reichtum Privilegien, Wirtschaft Finanzmärkte Kapitalismus

Perspektiven I: Altersarm im reichen Deutschland

05. NOVEMBER, 17 – 18.30 UHR,
HEPPEL & ETTLICH, FEILITZSCHSTR. 12

Im „alternden“ Deutschland werden zunehmend die „produktiven Alten“ entdeckt, reich an Erfahrung und verwertbaren Ressourcen. Zugleich ist Altersarmut, zumal unter Frauen, hierzulande eine soziale Tatsache. Wie gehen alte Menschen damit um, dass sie mittellos sind in einer reichen Gesellschaft? Der Abend thematisiert die widersprüchlichen Anrufungen an alte Menschen – und wie diese selbst darauf antworten.

MIT
Prof. Irene Götz (Institut für Europäische Ethnologie) und Prof. Stephan Lessenich (Institut für Soziologie)


Tags Armut Prekariat, Gender Diversity Transkultur

Der Himmel auf Erden!

10. NOVEMBER, 19 – 20.30 UHR,
MÜNCHNER KAMMERSPIELE, KAMMER 3

Wir bedauern sehr, diese Veranstaltung absagen zu müssen und möchten Sie sehr herzlich zur Veranstaltung „Die Entdeckung der Armut“, die eine historische Perspektive auf die Rolle der Kirche in der Überwindung von Armut entwickeln wird, einladen.

Der Himmel auf Erden – dieses göttliche Versprechen begleitet die Menschheit seit Jahrtausenden in vielen religiösen Traditionen und Kulturen. Immer mit dabei: die Frage nach dem Wie. Auf dem Panel wird mit Expert/innen aus Entwicklung, Wirtschaft und Religion darüber diskutiert, wie Religion im 21. Jahrhundert nicht nur als individuelle Inspiration, sondern als gesellschaftliches Wissenssystem Menschen dazu befähigen kann, ihre geistige und materielle Entwicklung selbst in die Hand zu nehmen.


Tags Armut Prekariat, Besitz Reichtum Privilegien, Religion Philosophie

Reichtum und Eliten: Eine Annäherung

10. NOVEMBER, 16 – 18 UHR,
EVANGELISCHE STADTAKADEMIE MÜNCHEN, HERZOG-WILHELM-STR. 24

Was bedeutet Reichtum und wie wird er bemessen? Wie entstehen Vermögens- und Wirtschaftseliten? Was sind Gründe und Ursachen für eine starke soziale Distanz zum Reichtum? Was fördert dennoch eine grundlegende Akzeptanz starker materieller Unterschiede in Gesellschaften? Wie verhält sich Macht zu Reichtum und umgekehrt?

MIT
Dr. Eva Maria Gajek (Fachjournalistik Geschichte, Justus-Liebig-Universität Gießen), Dr. Leonhard Horowski (School of History, Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS)), Prof. Dr. Wolfgang Lauterbach (Universität Potsdam)
MODERATION Tobi Müller (Kulturjournalist, Autor)
ANMELDUNG www.evstadtakademie.de
IN KOOPERATION MIT der Evangelischen Stadtakademie München


Tags Armut Prekariat, Besitz Reichtum Privilegien, Wirtschaft Finanzmärkte Kapitalismus

Die (Wieder-)Entdeckung der Armut

09. NOVEMBER, 19 – 20.30 UHR,
ST. BONIFAZ, KARLSTR. 34

Nach der Aufklärung sahen sich die Kirchen im 19. Jahrhundert regelrecht dazu gezwungen, ihre Arbeit in der Gesellschaft an die aktuellen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen anzupassen, um relevant zu bleiben; protestantische und katholische Sozialbewegungen entstanden. In welcher Beziehung steht die Kirche heute zu wirtschaftlichen Entwicklungen, zu Fragen nach Reichtum, Armut und globaler Ungleichheit?

Mit Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Graf (LMU München), Prof Dr. Markus Vogt (LMU München) und Prof. Dr. Uwe Becker (EvH Rheinland-Westfalen-Lippe)


Tags Armut Prekariat, Besitz Reichtum Privilegien, Religion Philosophie

Bezahlbares Wohnen: Utopie oder Zukunft?

03. NOVEMBER, 20 – 21.30 UHR,
KULTURBÜHNE SPAGAT, BAUHAUSPLATZ 3

Vorkaufsrecht oder Mietpreisbremse, Kapitalanlage oder Spekulationsobjekt: Die Mieten steigen unaufhörlich und der akute Mangel an Sozialwohnungen bringt viele Menschen in existentielle Bedrängnis. Vielerorts stehen Bund, Länder und Kommunen für eine verfehlte Wohnungspolitik. Wenn Wohnraum mehr und mehr zur Ware wird, müssen wir über alternative Modelle für die Zukunft nachdenken.

MIT
Maximilian Heisler (Bündnis Bezahlbares Wohnen), Prof. Dr. Elisabeth Merk (Stadtbaurätin der Landeshauptstadt München ), Christian Stupka (Stattbau München), Jutta Speidel (Horizont e.V.)
MODERATION Alex Rühle (SZ)


Tags Armut Prekariat, München, Wirtschaft Finanzmärkte Kapitalismus

Werkstatt 6: Buch auf, Film ab!

LITERATUR & FILM / AB 10 JAHREN

Wieso sind manche Kinder stinkreich und andere haben viel zu wenig? Was ist eigentlich Reichtum, was ist Armut und was hat das mit mir zu tun? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Sachbuch „Armut. Schüler fragen nach“ von Jutta Bauer. Wir werfen einen Blick in das Buch und machen uns dann eigene Gedanken. Unsere Ansichten setzen wir in einem kleinen Film in Szene. Gedreht wird mit dem Tablet. Ihr seid Kameraleute, Regisseur/innen oder Schauspieler/innen. Vorkenntnisse braucht es keine, nur Neugierde und kreative Energie.

In Kooperation mit der Internationalen Jugendbibliothek München

Leitung Tanja Leuthe (Internationale Jugendbibliothek)
Wann 30. Oktober, 10 – 13 Uhr
Wo IJB, Schloss Blutenburg, Seldweg 15


Tags Armut Prekariat, Besitz Reichtum Privilegien

Wer ist arm, wer reich?

PHILOSOPHISCHE GESPRÄCHSFÜHRUNG MIT KINDERN UND JUGENDLICHEN.
EINE EINFÜHRUNG FÜR PÄDAGOG/INNEN
07. NOVEMBER, 16 – 19 UHR,
AKADEMIE KINDER PHILOSOPHIEREN, BAIERBRUNNER STR. 27

Was für ein Bild von Armut oder Reichtum haben wir? Wer trägt für ungerechte Verteilung die Verantwortung? Und wer sagt eigentlich, was gerecht ist? In diesem Workshop wird Philosophieren als bewährte Form der intensiven Auseinandersetzung und als Methodik für den Unterricht vorgestellt: Wie erkennt man, ob eine Kinderfrage eine philosophische Frage ist? Was braucht es, um wirklich in die Tiefe zu denken? Was bedeutet es, mit seinem Gegenüber „auf Augenhöhe“ zu sprechen? Herzstück der Fortbildung ist ein philosophisches Gespräch zum Thema „Armut und Reichtum“, verbunden mit einer anschließenden Reflexion zur Methodik, die auch die Umsetzung mit Kindern und Jugendlichen zum Inhalt hat.

Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte aller Unterrichtsfächer und Schulformen sowie pädagogische Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen im Schulalter arbeiten.

Leitung Akademie Kinder philosophieren der gfi gGmbH
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Infos und Anmeldung
prisca.wunderlich@kinder-philosophieren.de


Tags Armut Prekariat, Besitz Reichtum Privilegien, Religion Philosophie

Politik ↔ Theater

THEATER ALS MEDIUM POLITISCHER BILDUNG IM UNTERRICHT

Das Theater gilt nicht erst seit Bertolt Brechts Konzeption des epischen Theaters als Ort des Politischen – wieso im Rückschluss nicht auch der Politikunterricht als Ort des Theaters? In der Fortbildung wird das Theater als Medium politischer Bildung erprobt. Die Fortbildung gibt szenische Mittel und Methoden der Theaterpädagogik an die Hand, die exemplarisch zeigen, wie kleine Inszenierungen im Unterricht Ausgangspunkt für den politischen Diskurs im Klassenzimmer sein können. Auf diese Weise werden beispielhaft konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für das „Gesamtkonzept für die Politische Bildung an bayerischen Schulen“ vermittelt.

Der Fortbildungstag findet im Rahmen des Schul- und Jugendprogramms Politik im Freien Theater statt. Die an diesem Tag vorgestellten Methoden stellen das Festivalthema „reich“ in den Mittelpunkt, lassen sich aber auch auf andere Fragestellungen und Inhalte übertragen. Zudem werden im Rahmen der Fortbildung Bezugspunkte zum Festivalprogramm hergestellt, sodass sich hier auch Anknüpfungspunkte für den möglichen Festivalbesuch mit Schulklassen bieten. Auch die Bedeutung des Theaters als Ort der politischen Bildung wird dabei diskutiert.

Diese Fortbildung verlangt kein Vorwissen in der Theaterarbeit und richtet sich an bayerische Lehrkräfte aller Schulformen und Unterrichtsfächer. Vor allem sind Lehrkräfte angesprochen, die als politische Bildner fungieren oder sich besonders für die Umsetzung politischer Bildung im Schulunterricht interessieren.

Termine, jeweils 10 – 16 Uhr
15. Oktober, München
Münchner Kammerspiele Anmeldung

17. Oktober, Nürnberg
Akademie für Schultheater und performative Bildung, Kulturwerkstatt Auf AEG Anmeldung

22. Oktober, Kaufbeuren
Jakob-Brucker-Gymnasium Anmeldung

23. Oktober, Regensburg
Theater Regensburg Anmeldung

Ergänzend zur Fortbildung erscheint das Methodenkartenset „politik ↔ theater. elementar“, das über die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb bestellt werden kann (kostenpflichtig).

Konzeption und Leitung Johannes Uschalt (Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit), Anne Paffenholz (Bundeszentrale für politische Bildung) & Elke Bauer (Münchner Kammerspiele, Kammer 4 You)
Eine Kooperation der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, Bundeszentrale für politische Bildung und Münchner Kammerspiele
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Infos johannes.uschalt@stmuk.bayern.de
Anmeldung über www.fibs.alp.dillingen.de oder johannes.uschalt@stmuk.bayern.de


Tags Armut Prekariat, Besitz Reichtum Privilegien, Theater

EIN INTERDISZIPLINÄRES SCHULPROJEKT ZU WERT UND WERTEN

250 Kinder und Jugendliche an sechs Partnerschulen (von der 3. bis zur 13. Klasse) forschen ab September in interdisziplinären Unterrichtsprojekten zu Wert(en) und dem Leben in einer wohlhabenden Stadt. Unterstützt werden sie dabei von ihren Lehrer/innen sowie Expert/innen und Künstler/innen. In innovativen Formaten politischer, ökonomischer und kultureller Bildung entstehen als Teil von Politik im Freien Theater vielfältige künstlerisch-mediale Perspektiven und Ergebnisse in Form von Videos, Theater, Sounds und einem Song.

Partnerschulen Grundschule an der Herrnstraße / Mittelschule am Winthirplatz / Städtische Wilhelm-Busch-Realschule / Städtisches Thomas-Mann-Gymnasium / Städtisches Willi-Graf-Gymnasium / Städtische Fachoberschule für Gestaltung

Mit den Künstler/innen Axel Bahro, Sylva Häutle, Andrea Huber, Anna McCarthy, Marco Merz, Dorothea Seitz, Rebecca Zehr, JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis


Tags Armut Prekariat, Besitz Reichtum Privilegien, München, Theater, Wirtschaft Finanzmärkte Kapitalismus

Stadtführungen mit BISS

FÜR SCHULKLASSEN / AB 7. KLASSE

BISS – Bürger in sozialen Schwierigkeiten zeigt die andere Seite der Stadt – nicht Hofbräuhaus, Glockenspiel und Schloss Nymphenburg, sondern Anlaufstellen für Menschen in Not. Stätten, in denen Wohnungslose leben, Arbeitslose Arbeit finden und wo Menschen, die scheinbar keine Chance haben, eine Chance bekommen.

Fünf Schulklassen oder -kurse sind eingeladen, an einer Stadtführung teilzunehmen.

Anmeldung und Infos stadtfuehrung@biss-magazin.de (Anmeldeschluss: 12. Oktober)


Tags Armut Prekariat, München

„Pünktchen und Anton“ – Freundschaft zwischen arm und reich

LITERATUR-WORKSHOPS MIT DER INTERNATIONALEN JUGENDBIBLIOTHEK MÜNCHEN / 3. BIS 5. KLASSE
06., 07. UND 08. NOVEMBER, JEWEILS 9.30 – 12 UHR
IJB, SCHLOSS BLUTENBURG, SELDWEG 15

„Ich wünsche jedem von euch einen guten Freund“, schreibt Erich Kästner in seinem berühmten Kinderroman. Er erzählt seinen Leser/innen, was die aus verschiedenen Lebensverhältnissen stammenden Kinder Luise „Pünktchen“ Pogge und Anton Gast gemeinsam erleben – und füreinander tun. Doch ist es nicht eher ungewöhnlich, dass ein armes und ein reiches Kind eine so tiefe Freundschaft verbindet? Ausgehend von dieser Frage machen sich die Schüler/innen auf die Suche nach eigenen Antworten. Begleitet von einem Besuch im Erich-Kästner-Zimmer der Bibliothek wird in diesem literarisch-kreativen Workshop auch künstlerisch gearbeitet: Die Kinder gestalten neue, eigene Covervorschläge zu „Pünktchen und Anton“.

Leitung Tina Rausch (Literaturvermittlerin)


Tags Armut Prekariat, Besitz Reichtum Privilegien

„Februar“

DOKUMENTARFILM-WORKSHOPS MIT DOK.EDUCATION /
10. BIS 12. KLASSE
REGIE: MARLENA MOLITOR, DEUTSCHLAND 2018, 14 MINUTEN, OMEU
08. NOVEMBER, 09 – 10.30 UND 11 – 12.30 UHR
GASTEIG, CARL-AMERY-SAAL, ROSENHEIMER STR. 5


Das Leben unter einer Münchner Brücke – in Schwarz-Weiß. Behutsam nähert sich der Film einem Paar, das unter den alltäglichen Härten der Obdachlosigkeit versucht, seine Würde zu wahren. Der Film stellt eine intensive Nähe zu den Protagonisten her und lässt die Zuschauer/innen an einem sehr beschränkten Lebensraum teilhaben.

Im Gespräch mit der Filmemacherin Marlena Molitor erfahren Jugendliche wissenswerte Hintergründe zur Entstehung des Filmes „Februar“. Im Anschluss an die Filmvorführung werden das Thema und die Machart des Dokumentarfilms gemeinsam analysiert. Auf diese Weise lernen die Jugendlichen eine differenziertere Wahrnehmung von Filmen und werden angeregt, diese auch auf ihren alltäglichen Mediengebrauch zu übertragen und zu kritischen und selbstbewussten Mediennutzer/innen zu werden.

Leitung Maya Reichert (Leitung DOK.education)

Kontakt für inhaltliche Rückfragen Maya Reichert, 0177 / 629 26 29 oder reichert@dokfest-muenchen.de
Anmeldung vermittlung@politikimfreientheater.de


Tags Armut Prekariat, München

The End of the World as we know it

VON CORINNE MAIER


The End of the World as we know it

IN DEUTSCHER SPRACHE / IN GERMAN Publikumsgespräch am Samstag, 10. November, 18.30 Uhr mit Corinne Maier und Prof. Dr. Harald Lesch (Astrophysiker, LMU


Tags Armut Prekariat, Theater

Johnny Miller: Unequal Scenes

02. NOVEMBER, 19 UHR,
VERNISSAGE IN ANWESENHEIT DES KÜNSTLERS
03., 04. und 09., 10. November, jeweils 15 – 20 Uhr,
KÖŞK, SCHRENKSTR. 8
In englischer Sprache

Die Aufnahmen seines Fotoprojekts „Unequal Scenes“ sind eindrucksvoll und hinreißend ästhetisch – und sie stimmen nachdenklich. Johnny Miller, US-Fotograf mit Sitz in Kapstadt, zeigt Bilder zum Thema Ungleichheit. Seine spektakulären Drohnenaufnahmen werfen Blicke von oben auf eine ungleiche Welt – ob in Mexiko-Stadt, Kapstadt in Südafrika oder Mumbai in Indien.
Vor dem Hintergrund der Apartheitserfahrungen in Südafrika zeigt Miller in seinen Bildern Diskrepanzen zwischen Lebenswelten. Diskrepanzen, die am Boden in dieser Form nicht sichtbar sind. Aus mehreren Metern Höhe erhalten Beobachterinnen und Beobachter eine neue Perspektive auf die Wirklichkeit der Dinge: Unglaubliche Szenen der Ungleichheit.
Die Trennung mancher Communities ist zum Teil bewusst seit vielen Jahren und Jahrzehnten geplant worden. An anderen Stellen ist sie mehr oder weniger organisch gewachsen. Die erschreckende Erkenntnis: Extreme – zwischen Wohlstand und Privilegien auf der einen Seite und bitterer Armut auf der Anderen – ko-existieren räumlich oft nur wenige Meter getrennt voneinander.
Was treibt Miller in seinem Drohnen-Fotoprojekt an? Er möchte Ungleichheiten mit seinen Bildern möglichst objektiv darstellen. Er bietet neue Perspektive auf alte Probleme an. Und: Er möchte zu Dialog anregen, um sich über Ungleichheit und Entrechtung konstruktiv und friedlich auseinanderzusetzen.

The photographs of his photo project „Unequal Scenes“ are impressive and enchantingly aesthetic, and above all thought-provoking. Johnny Miller, US photographer based in Cape Town, shows pictures on the subject of inequality. His spectacular drone shots cast glances from above onto an unequal world – whether in Mexico City, Cape Town in South Africa, or Mumbai in India.
Against the background of his experiences of apartheid in South Africa, Miller’s pictures show discrepancies between worlds. Discrepancies that are, as such, not visible on the ground. From a height of several meters, these shots allow observers a completely new perspective on the reality of things: a reality of unbelievable scenes of inequality.
The separation of some communities has in part been deliberately planned for many years and decades. In other places it has grown more or less organically. The frightening realization is: extremes – between prosperity and privileges on the one hand and bitter poverty on the other – often coexist spatially only a few meters apart.
So, what drives Miller in his drone photo project? Notably, he wants to display inequalities with his pictures as objectively as possible, with which a new perspective on old problems is offered. And: he wants to encourage dialogue in order to deal constructively and peacefully with inequality and the deprivation of rights.

In Kooperation mit/ in cooperation with dem Kreisjugendring München-Stadt und der Deutschen Welle, die „Unequal Scenes“ anlässlich des Global Media Forums 2018 in Bonn einem internationalen Publikum präsentiert hat.
Weitere Infoshttps://www.dw.com/de/themen/s-9077; https://www.kjr-m.de/; http://www.koesk-muenchen.de/


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BISS und die Angst vorm Fliegen

REGIE: WOLFGANG ETTLICH
DEUTSCHLAND 2018, DOKUMENTARFILM, 90 MIN., OV
09. NOVEMBER, 20 UHR,
CITY KINOS, SONNENSTR. 12

„Aufrecht stehen, geradeaus schauen und mit Selbstbewusstsein die BISS-Zeitung verkaufen! – Weil: Wir sind ja wer!“ Die BISS-Verkäuferin Andrea gibt zu, dass ihr das nicht immer leichtgefallen ist. Inzwischen ist sie stolz auf ihre Festanstellung. Auch Zuhir, geflohen aus dem Irak, oder Dan aus Rumänien verkaufen die BISS. Aber nicht alle kommen zurecht mit dem Übergang in einen geregelten Alltag mit Einkommen und eigener Wohnung. Dalibur muss schließlich sein Arbeitsverhältnis aufgeben. Wolfgang Ettlich begleitet seine Protagonist/innen mit großer Empathie und zeichnet ein vielschichtiges Porträt der Verkäufer/innen und der Organisation, die Arbeitgeberin, Anker und Seismograph für soziale Nöte in einem ist.


Tags Armut Prekariat, München

The Florida Project

REGIE: SEAN BAKER
MIT: BROOKLYNN PRINCE, BRIA VINAITE, WILLEM DAFOE
USA 2017, SPIELFILM, 111 MIN., OMU
07. NOVEMBER, 18.30 UHR,
NEUES MAXIM, LANDSHUTER ALLEE 33

Die reale Motelsiedlung „Florida Project“ ist in den USA typisch für eine am Rande der Gesellschaft lebende Gemeinschaft. In der Nähe von Disney World gelegen, sollte sie nach den Plänen ihres Namensgebers eigentlich zum Träumen einladen und mit Shopping-Mall und Pool die rosafarbene Kulisse für ein sorgenfreies Leben abgeben. Daraus wurde nichts. Genau hier siedelt Sean Baker seinen sozialrealistischen Spielfilm an. Alleinerziehende Mütter versuchen, einander zu stützen und sich mit schlecht bezahlten Jobs über Wasser zu halten. Ihre Kinder genießen währenddessen unbeaufsichtigt die Freiheit und die sich ebenfalls selbst überlassene, wilde Natur wie auf einem großen Abenteuerspielplatz. Moonee ist die Anführerin dieser kleinen Strolche, und sie machen dem liebevoll-mürrischen Motelmanager Bob mit ihren Streichen immer wieder das Leben schwer. Die grandiosen Laiendarsteller/innen entfesseln eine Lebensfreude, die im Kontrast zur niederschmetternden sozialen Realität steht. Der Film erhielt den EDA Female Focus Award 2018.


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