Gender Diversity Transkultur

Armut Prekariat Besitz Reichtum Privilegien Flucht Migration Gender Diversity Transkultur München Nachhaltigkeit Konsum Verschwendung Postkolonialismus Transnationale Verflechtungen Rassismus Diskriminierung NSU Religion Philosophie Theater Wirtschaft Finanzmärkte Kapitalismus


Paradise Now (1968 – 2018)

VON FABULEUS / MICHIEL VANDEVELDE


Paradise Now (1968 – 2018)

IN ENGLISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN UND ENGLISCHEN ÜBERTITELN / In English with German and English Surtitles Eröffnung am 1. November um 19.30


Tags Gender Diversity Transkultur, Religion Philosophie, Theater

Tender Provocations of Hope and Fear

VON J&J (JESSICA HUBER UND JAMES LEADBITTER)


Tender Provocations of Hope and Fear

IN ENGLISCHER UND DEUTSCHER SPRACHE / IN ENGLISH AND GERMAN WITH GERMAN AUDIODISCRIPTION AND SIGN LANGUAGE Kriege in der arabischen Welt, der


Tags Gender Diversity Transkultur, Theater

Enjoy Racism – Ein performatives Experiment

VON THOM TRUONG


Enjoy Racism – Ein performatives Experiment

IN ENGLISCHER SPRACHE / IN ENGLISH Das Schweizer Regieduo Thom Truong lädt das Publikum zu einem performativen Experiment ein. Unter


Tags Besitz Reichtum Privilegien, Gender Diversity Transkultur, Rassismus Diskriminierung NSU, Theater

Convakatary Konak

VON UND MIT GOD’S ENTERTAINMENT


Convakatary Konak

IN DEUTSCHER, BOSNISCHER UND WEITEREN SPRACHEN / IN GERMAN, BOSNIAN AND OTHER LANGUAGES „Niemand weiß, was es heißt, auf dieser Grenzscheide


Tags Gender Diversity Transkultur, Postkolonialismus Transnationale Verflechtungen, Theater

Creation (Pictures for Dorian)

VON GOB SQUAD


Creation (Pictures for Dorian)

IN ENGLISCHER UND DEUTSCHER SPRACHE / IN ENGLISH AND GERMAN AB 10. KLASSE/ APPROPRIATE FOR CLASSES FROM 10TH GRADE PUBLIKUMSGESPRÄCH am Dienstag, 06.


Tags Gender Diversity Transkultur, Theater

Who Moves?! – Eine performative Montage der Beweggründe

VON UND MIT SWOOSH LIEU


Who Moves?! – Eine performative Montage der Beweggründe

IN ENGLISCHER UND DEUTSCHER SPRACHE / iN ENGLISH AND GERMAN AB 10. KLASSE/ APPROPRIATE FOR CLASSES FROM 10TH GRADE PUBLIKUMSGESPRÄCH kuratiert und


Tags Flucht Migration, Gender Diversity Transkultur, Theater

PINK MON€Y

VON UND MIT ANNALYZER / COVIC / DE ROOIJ / JINA / MDLULI / SCHUPP


PINK MON€Y

IN ENGLISCHER UND DEUTSCHER SPRACHE / IN ENGLISH AND GERMAN Pink Money bezeichnet das Geld, das queere Tourist*innen für ihre Reisen ausgeben,


Tags Besitz Reichtum Privilegien, Gender Diversity Transkultur, Postkolonialismus Transnationale Verflechtungen, Rassismus Diskriminierung NSU, Theater, Wirtschaft Finanzmärkte Kapitalismus

How to be an Ally – Solidarität praktizieren

07. NOVEMBER, 14 – 17 UHR ODER 18 – 21 UHR,
08. NOVEMBER, 10 – 13 UHR ODER 14 – 17 UHR,
KULTURREFERAT MÜNCHEN, BURGSTR. 4, RAUM 400

Im Workshop entwickeln die Teilnehmer/innen auf spielerische Weise Strategien der gegenseitigen Unterstützung in den bisher hierarchisch geprägten Theaterstrukturen. Wie wehre ich mich gegen sexistische Übergriffe? Wie kann ich Kolleg/innen unterstützen, die rassistisch angegangen werden? Wie kann ich Kritik äußern, ohne meine Karriere aufs Spiel zu setzen? Ziel des Workshops ist es, Theaterschaffende zu verbünden und neue Formen von Gemeinschaft im Theaterbetrieb zu ermöglichen. Der Workshop richtet sich an Theatermacher/innen, die sich für einen Wandel der Umgangsformen am Theater einsetzen wollen. Mit einem intersektionalen Ansatz werden die Positionen, aus denen gesprochen wird, reflektiert. Dabei ist die Bereitschaft, sich mit eigenen Privilegien auseinanderzusetzen, Voraussetzung für die Teilnahme.
Der Workshop ist kostenfrei!

Anmeldung kontakt@solidaritaet-am-theater.org
In Kooperation mit der Initiative für Solidarität im Theater
Gefördert durch die Landeshauptstadt München und die Richard Stury Stiftung


Tags Besitz Reichtum Privilegien, Gender Diversity Transkultur, Rassismus Diskriminierung NSU, Theater

Science Slam

01. NOVEMBER, 22.30 – 0 UHR,
MÜNCHNER KAMMERSPIELE, KAMMER 1

Trockener Rededuktus, unzählige Präsentationsfolien, Fachtermini, die kaum jemand versteht. Wissenschaft kann sehr zäh sein. Nicht aber beim Science Slam! Vier Wissenschaftler/innen unterschiedlicher Disziplinen stellen ihre Forschungen zum Thema „reich“ vor. Jede/r hat zehn Minuten Zeit, dann muss das Publikum entscheiden, welche Darbietung ihm am besten gefallen hat. Beim Slam muss Wissenschaft lehrreich und unterhaltsam zugleich sein!

Tickets 15 € / erm. 8 €, VVK über die Münchner Kammerspiele


Tags Armut Prekariat, Besitz Reichtum Privilegien, Flucht Migration, Gender Diversity Transkultur, Nachhaltigkeit Konsum Verschwendung, Postkolonialismus Transnationale Verflechtungen, Religion Philosophie

Transkulturelle Bildungsarbeit in Zeiten der Globalisierung

08. NOVEMBER, 14 – 18 UHR,
MÜNCHNER KAMMERSPIELE, DACHKAMMER

Im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert erleben wir eine zunehmend globalisierte und (aus)differenzierte Gesellschaft. Auf der Weltbühne begegnen wir heutzutage – bedingt durch Globalisierung, Migration und Digitalisierung – einer Vielzahl von Kulturen, Identitäten, Traditionen, Geschichten, Ideologien und Religionen. Damit entstehen neue Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen für die kulturelle Bildungs- und Vermittlungsarbeit. Im Rahmen eines Werkstattgesprächs fragen wir, welche Rolle insbesondere Kultureinrichtungen als Aushandlungsraum für das (Selbst-) Verständnis zukommt und welche Kompetenzen nötig sind, um die transkulturelle Praxis in Bildung und Vermittlung voranzubringen.
Es handelt sich um eine geschlossene Veranstaltung.

IN KOOPERATION MIT dem Goethe-Institut


Tags Gender Diversity Transkultur

Bist du drinnen oder draußen?

AUF DER SPUR VON GESELLSCHAFTLICHEN EIN- UND AUSSCHLÜSSEN
10. NOVEMBER, 18 – 21 UHR,
STADTTEILKULTUR 2411 E.V., BLODIGSTR. 4

In dem interaktiven Workshop wird mit kreativen Methoden erkundet, wie wir im Alltag andere ein- oder ausschließen und wann wir uns selbst einbezogen oder ausgegrenzt fühlen. Auch Fragen, was Privilegien und Diskriminierung sind und was all das mit gesellschaftlichen Strukturen zu tun hat, kommen nicht zu kurz.

Infos und Anmeldung info@frauenakademie.de
In Kooperation mit der Frauenakademie München e.V.


Tags Gender Diversity Transkultur, Rassismus Diskriminierung NSU

Cview Munich: Stories aus unserem Leben

8.11., 14-18 Uhr
MÜNCHNER KAMMERSPIELE, DACHKAMMER

Sea view – Meerblick ist ein Luxus, der in Orten an der Küste eher Privilegierten vorbehalten ist. C View – Citizens’ View steht für den Blick nichtprivilegierter Menschen auf ihre Lebenswelt und ihren Alltag. Welche Talente und Stärken haben sie? Welche Kämpfe führen sie, um ihre Träume zu verwirklichen, und mit welchen Hindernissen sehen sie sich konfrontiert? Welche Wirkung hat eine Reportage, die nicht von Journalist/innen, sondern von den Betroffenen selbst recherchiert und gefilmt wird? In einem Workshop lernen Menschen aus München, die am Rande der Gesellschaft stehen, Reportage- und Fragetechniken und werden selbst zu Mobiljournalist/innen. Dabei wird auch eruiert, wie solche Reportagen als Motor für Veränderung fungieren können.


Tags Armut Prekariat, Gender Diversity Transkultur, München, Rassismus Diskriminierung NSU

Perspektiven V: Schön und reich

09. NOVEMBER, 17 – 18.30 UHR,
NEUER VERANSTALTUNGSORT:
MUCCA

Woll(t)en wir das nicht alle werden: „schön, reich und berühmt“? Aber: Macht das glücklich? Wie sieht überhaupt so ein schönes, reiches, berühmtes Leben aus? Der Glaube an die wechselseitige Abbildung von reich und schön ist allgegenwärtig. Schönheit und Reichtum versprechen nicht nur die Erfüllung aller Wünsche und Sehnsüchte, sondern auch ein Leben jenseits gesellschaftlicher Zwänge und Grenzen. Oder: „Armut macht hässlich“? Unser Podium wird den Zusammenhang von reich und schön entlang von Impulsvorträgen befragen und mit dem Publikum diskutieren.

MIT Prof. Paula-Irene Villa (Institut für Soziologie) und Prof. Annette Keck (Institut für Deutsche Philologie)


Tags Besitz Reichtum Privilegien, Gender Diversity Transkultur, Religion Philosophie

Perspektiven I: Altersarm im reichen Deutschland

05. NOVEMBER, 17 – 18.30 UHR,
HEPPEL & ETTLICH, FEILITZSCHSTR. 12

Im „alternden“ Deutschland werden zunehmend die „produktiven Alten“ entdeckt, reich an Erfahrung und verwertbaren Ressourcen. Zugleich ist Altersarmut, zumal unter Frauen, hierzulande eine soziale Tatsache. Wie gehen alte Menschen damit um, dass sie mittellos sind in einer reichen Gesellschaft? Der Abend thematisiert die widersprüchlichen Anrufungen an alte Menschen – und wie diese selbst darauf antworten.

MIT
Prof. Irene Götz (Institut für Europäische Ethnologie) und Prof. Stephan Lessenich (Institut für Soziologie)


Tags Armut Prekariat, Gender Diversity Transkultur

Reichtum verpflichtet?

11. NOVEMBER, 15 – 17 UHR,
EVANGELISCHE STADTAKADEMIE MÜNCHEN, HERZOG-WILHELM-STR. 24

Der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung aus dem Jahr 2017 kommt in seiner ersten Fassung zu dem Ergebnis, dass sozial benachteiligte Schichten in der Politik weniger repräsentiert sind und somit die politischen Entscheidungen öfter zu ihren Lasten fallen. Wie lässt sich diese Schieflage erklären? Warum haben Partikularinteressen in Demokratien so großen Einfluss? Welche Änderungen sind notwendig, um eine gerechte Beteiligung und eine Balance in der demokratischen Repräsentativität herzustellen? Wie verhält sich Reichtum zu Gerechtigkeits- und Verteilungsdiskursen?

MIT
Prof. em. Michael Hartmann (Elite- und Organisationssoziologie, Technische Universität Darmstadt), Lea Elsässer (Institut für Sozioökonomie, Universität Duisburg-Essen, angefragt)
MODERATION Tobi Müller (Kulturjournalist und Autor)
ANMELDUNG www.evstadtakademie.de
IN KOOPERATION MIT der Evangelischen Stadtakademie München


Tags Besitz Reichtum Privilegien, Gender Diversity Transkultur, Rassismus Diskriminierung NSU

Gendersalon – Queer Culture

07. NOVEMBER, 20 – 21.30 UHR,
GLOCKENBACHWERKSTATT, BLUMENSTR. 7
IN ENGL. SPRACHE

„Je mehr Geld du hast, desto queerer darfst du sein“ – so beschreiben die Performer*innen von „PINK MON€Y“ den Alltag der LGBTI-Community in Südafrika. Das Clubleben ermöglicht einen Schutzraum, der außerhalb nicht gegeben ist. Auch hierzulande gibt es Safe Spaces, die marginalisierten Gruppen versprechen, von diskriminierendem Verhalten, Gewalterfahrungen und verbalen Beleidigungen verschont zu bleiben. Doch dieser Ansatz allein ist langfristig nicht ausreichend. Wie kann man Menschen in die Lage versetzen, das Überschreiten gängiger Identitätsgrenzen zu akzeptieren? Welche subversive Kraft geht von Lebensentwürfen aus, die gesellschaftliche Normen hinterfragen? Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

The more money you have, the queerer you can be“ – this is how the performers of „PINK MON€Y“ describe the daily life of the LGBTI community in South Africa. Club life provides a shelter that is not given elsewhere outside. In this country, safe spaces that promise marginalized groups to be spared from discriminatory behavior, experiences of violence and verbal insults exist, too. However, this approach alone is not sufficient in the long term. How can people be enabled to accept the crossing of common identity boundaries? Which subversive power emanates from life plans that question social norms?

MIT/With
Mitgliedern des Ensembles von „PINK MON€Y“ und anderen
TICKETS 3 € Abendkasse vor Ort
IN KOOPERATION MIT/in cooperation with dem Gender Salon des Instituts für Soziologie, LMU


Tags Besitz Reichtum Privilegien, Gender Diversity Transkultur, Postkolonialismus Transnationale Verflechtungen, Rassismus Diskriminierung NSU, Wirtschaft Finanzmärkte Kapitalismus

Vom kulturellen Reichtum hybrider Identitäten

07. NOVEMBER, 19 – 20.30 UHR,
MÜNCHNER KAMMERSPIELE, KAMMER 3


Viele Menschen in Deutschland fühlen sich mehr als einer Kultur zugehörig. Jede/r Fünfte hat einen Migrationshintergrund. Trotz des Wiedererstarkens nationaler Denkmuster und populistischer Debatten ist kulturelle Eindeutigkeit eine Illusion. In einer globalisierten Welt öffnen sich Kulturen und durchdingen sich wechselseitig. Zur Bezeichnung dieser neuen, hybriden Repräsentationsformen hat sich der Begriff Transkultur durchgesetzt. Dieser liefert keinen neuen Rezepte, aber neue Horizonte: Er leugnet nicht bestehende Konflikte zwischen verschiedenen Kulturen, sondern fokussiert auf das Aufspüren von Gemeinsamkeiten und unterläuft so gängige binäre Denkmuster.

MIT Prof. Gernot Wolfram (Medien- und Kulturmanagement, Macromedia Hochschule Berlin), Gülseren Ölcüm (Journalistin und Autorin) und Emilia Smechowski (Journalistin und Autorin)
Moderation Fatema Mian (BR)


Tags Gender Diversity Transkultur

Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten? Hintergründe und Ausblicke

04. NOVEMBER, 16 – 17.30 UHR,
LOTHRINGER13, LOTHRINGER STR. 13

1968 gaben die Bundesrepublik Deutschland und Jugoslawien der Arbeitsmigration einen legalen Rahmen: hier „Anwerbeabkommen“, dort „Abkommen über soziale Sicherheit“ genannt. Während die sogenannten Gastarbeiter/innen aus Jugoslawien bald eine Normalität im bundesdeutschen Alltag waren, kam es nach dem Zerfall Jugoslawiens zu Entfremdungsprozessen. Ausgehend vom Theaterstück „ConVAKATary Konak“ und im Rahmen der Ausstellung „no stop non stop“ diskutieren eingeladene Expert/innen über die Entstehung eines Zusammenlebens, über Migration und Grenzen in Europa.

MIT Katja Kobolt (Kuratorin), Karolina Novinščak Kölker (Historikerin, Universität Regensburg) und Boris Ceko (God’s Entertainment) und anderen


Tags Flucht Migration, Gender Diversity Transkultur, Postkolonialismus Transnationale Verflechtungen

Transkulturelle Bildung

WORKSHOP MIT DEM GOETHE-INSTITUT

 

© Creaturephonic / Marco Merz

Schüler/innen der 9. Klasse des Städ­tischen Willi-Graf-Gymnasiums beschäftigen sich einen Tag lang mit transkultureller Bildung in Zeiten kultureller Globalisierung: Wie prägen Diversität und Transkulturalität die Kulturlandschaft in Deutschland, v.a. das Theater? Welche (neuen) sozialen Räume entstehen hier? Was bedeutet das für die Zukunft junger Menschen?


Tags Gender Diversity Transkultur, Theater

Begleitangebot zur Produktion „Who Moves?! – Eine performative Montage der Beweggründe“

05., 06. und 07. November

Themenfeld 1: „Migration und Flucht“
Migration und Flucht sind Teil der Geschichte des Menschen. Dabei ist zwischen freiwilliger und unfreiwilliger Migration zu unterscheiden. Menschen reagieren auf wirtschaftliche, soziale und politische Zwänge, auf wirtschaftliche Anreize, Vertreibung und Verfolgung. Welche Potenziale bringen Migration und das Konzept der menschlichen Mobilität mit sich? Welche Rolle spielt Staatsbürgerschaft im Leben von Individuen im 21. Jahrhundert?

Themenfeld 2:„Identität in der globalisierten Welt“
Der Prozess der Globalisierung betrifft Menschen heutzutage in allen Bereichen – wir verreisen in ferne Länder, überbrücken Distanzen mit sozialen Medien und konsumieren Produkte, die oft Tausende von Kilometern zurückgelegt haben. Inwiefern beeinflussen diese Prozesse die persönliche Identität der / des Einzelnen? Entstehen durch Globalisierung Räume für transkulturelle Identitäten, internationale Solidaritätsbewegungen und ein Bewusstsein als Weltbürger/innen?

TeamGlobal Nuria Glasauer & Lotta Sengen/Adrian Schlegel


Tags Flucht Migration, Gender Diversity Transkultur

Johnny Miller: Unequal Scenes

02. NOVEMBER, 19 UHR,
VERNISSAGE IN ANWESENHEIT DES KÜNSTLERS
03., 04. und 09., 10. November, jeweils 15 – 20 Uhr,
KÖŞK, SCHRENKSTR. 8
In englischer Sprache

Die Aufnahmen seines Fotoprojekts „Unequal Scenes“ sind eindrucksvoll und hinreißend ästhetisch – und sie stimmen nachdenklich. Johnny Miller, US-Fotograf mit Sitz in Kapstadt, zeigt Bilder zum Thema Ungleichheit. Seine spektakulären Drohnenaufnahmen werfen Blicke von oben auf eine ungleiche Welt – ob in Mexiko-Stadt, Kapstadt in Südafrika oder Mumbai in Indien.
Vor dem Hintergrund der Apartheitserfahrungen in Südafrika zeigt Miller in seinen Bildern Diskrepanzen zwischen Lebenswelten. Diskrepanzen, die am Boden in dieser Form nicht sichtbar sind. Aus mehreren Metern Höhe erhalten Beobachterinnen und Beobachter eine neue Perspektive auf die Wirklichkeit der Dinge: Unglaubliche Szenen der Ungleichheit.
Die Trennung mancher Communities ist zum Teil bewusst seit vielen Jahren und Jahrzehnten geplant worden. An anderen Stellen ist sie mehr oder weniger organisch gewachsen. Die erschreckende Erkenntnis: Extreme – zwischen Wohlstand und Privilegien auf der einen Seite und bitterer Armut auf der Anderen – ko-existieren räumlich oft nur wenige Meter getrennt voneinander.
Was treibt Miller in seinem Drohnen-Fotoprojekt an? Er möchte Ungleichheiten mit seinen Bildern möglichst objektiv darstellen. Er bietet neue Perspektive auf alte Probleme an. Und: Er möchte zu Dialog anregen, um sich über Ungleichheit und Entrechtung konstruktiv und friedlich auseinanderzusetzen.

The photographs of his photo project „Unequal Scenes“ are impressive and enchantingly aesthetic, and above all thought-provoking. Johnny Miller, US photographer based in Cape Town, shows pictures on the subject of inequality. His spectacular drone shots cast glances from above onto an unequal world – whether in Mexico City, Cape Town in South Africa, or Mumbai in India.
Against the background of his experiences of apartheid in South Africa, Miller’s pictures show discrepancies between worlds. Discrepancies that are, as such, not visible on the ground. From a height of several meters, these shots allow observers a completely new perspective on the reality of things: a reality of unbelievable scenes of inequality.
The separation of some communities has in part been deliberately planned for many years and decades. In other places it has grown more or less organically. The frightening realization is: extremes – between prosperity and privileges on the one hand and bitter poverty on the other – often coexist spatially only a few meters apart.
So, what drives Miller in his drone photo project? Notably, he wants to display inequalities with his pictures as objectively as possible, with which a new perspective on old problems is offered. And: he wants to encourage dialogue in order to deal constructively and peacefully with inequality and the deprivation of rights.

In Kooperation mit/ in cooperation with dem Kreisjugendring München-Stadt und der Deutschen Welle, die „Unequal Scenes“ anlässlich des Global Media Forums 2018 in Bonn einem internationalen Publikum präsentiert hat.
Weitere Infoshttps://www.dw.com/de/themen/s-9077; https://www.kjr-m.de/; http://www.koesk-muenchen.de/


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