München

Armut Prekariat Besitz Reichtum Privilegien Flucht Migration Gender Diversity Transkultur München Nachhaltigkeit Konsum Verschwendung Postkolonialismus Transnationale Verflechtungen Rassismus Diskriminierung NSU Religion Philosophie Theater Wirtschaft Finanzmärkte Kapitalismus


Der Ungleichheit ein Gesicht geben. Call for participation.

Erstes Treffen am 16. Oktober, 17 Uhr
Köşk München, Schrenkstraße 8

Du fotografierst gerne und bist offen für ein kritisches und politisches Thema? Du hast Lust, deine Arbeit bereits in absehbarer Zeit dem Publikum vorzustellen? Du bist interessiert an künstlerischem Austausch? Komm in unsere offene Workshopgruppe!

Unter dem Motto Der Ungleichheit ein Gesicht geben untersuchen wir im vierwöchigen Workshop das ungleiche München. Maximilianstraße, Mauern, Mietspekulationen sind Anhaltspunkte für unsere fotografische Spurensuche. Der Workshop findet statt im Rahmen der Ausstellung Unequal Scenes des US-Fotografen Johnny Miller, der mittels Drohnenaufnahmen von Wohnsiedlungen auf die krassen sozialen Unterschiede von Mexiko-City, über Detroit bis Kapstadt aufmerksam macht. Die Ausstellung wird zwischen 2.11. und 10.11.18 in der Galerie Köşk München gezeigt (www.politikimfreientheater.de/blog/2018/08/20/bildende-kunst-ausstellungen). In Gruppentreffen werden wir uns mit dem Werk von Miller auseinandersetzen und bei Foto-Walks durch die Stadt unsere eigenen Themen und Darstellungsweisen der Ungleichheit finden. Die Ergebnisse zeigen wir unter Anwesenheit von Johnny Miller in einer offenen Werkschau ab 2.11.18. Unser erstes Treffen ist am 16.10. um 17 Uhr im Köşk München, Schrenkstraße 8. Um Anmeldung mit kurzer Beschreibung der Motivation bis 15.10. wird gebeten. An koesk@kjr-m.de.

Die Teilnahme ist kostenfrei.
Weitere Treffen: 20./23./27.10./2./3./6.11.2018
Workshopleitung: Camilla Lopez (Fotografin und Kunstvermittlerin), Dunkelkammer-Workshops: Tim Davies (Fotograf)


Tags Armut Prekariat, München

Münchner Schichten

07. NOVEMBER, 19.30 – 21 UHR UND 22 – 23.30 UHR,
LOVELACE, KARDINAL-FAULHABER-STR. 1

In der 80er-Jahren waren Dietls „Münchner Geschichten“ Straßenfeger. Seitdem hat sich die Stadt massiv verändert. Wie kann man heute über sie erzählen? Dies untersuchen in der neuen Theaterserie „Münchner Schichten“ acht Autor/innen der Freien Szene. Jede Folge hat ihren eigenen Fokus, der sich auf einen spezifischen sozialen und politischen Aspekt des Münchner Stadtlebens richtet. Ensemble, Regie und Inhalt entwickeln sich Folge für Folge weiter. Die erste Episode findet im Rahmen des Festivals Politik im Freien Theater statt, weitere folgen bis April 2019. Den Auftakt machen zwei Einakter von Barbara te Kock und Amahl Khouri im Hotel Lovelace.

Tickets 18 € / erm. 10 €, VVK über www.freieszenemuc.de
gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München und der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München


Tags München, Theater

Schnippelparty – Fest der Lebensmittelretter/innen

04. NOVEMBER, 10 – 15 UHR, EINLASS JEDERZEIT
MENSA DER KATHOLISCHEN STIFTUNGSHOCHSCHULE MÜNCHEN, PREYSINGSTR. 83


Jedes Jahr landen in Deutschland 11 Millionen Tonnen Lebensmittel auf dem Müll.
Wir laden Sie ein, gemeinsam mit uns gerettete Lebensmittel zu schnippeln, zu kochen und zu essen. Ein Fest für die ganze Familie mit musikalischer Begleitung, einem spezialisierten Restekoch und Workshops für Kinder. Über pünktliches Erscheinen freuen wir uns.
Bringen Sie gerne ein eigenes Brettchen und ein Messer mit.

Anmeldung anmeldung@politikimfreientheater.de
In Kooperation mit der Münchner Tafel, rehab republic e.V., der Katholische Stiftungshochschule München, dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg


Tags München, Nachhaltigkeit Konsum Verschwendung

Führung I: BISS & Partner

10. NOVEMBER, 10 – 12.30 UHR,
TREFFPUNKT: HAUPTEINGANG OSTFRIEDHOF, ST.-MARTINS-PLATZ

Auf dieser Tour erfahren Sie alles über die Arbeit von BISS und wie die Straßenzeitungen weltweit in einem Netzwerk verbunden sind. Sie lernen den Dynamo Fahrradservice kennen, der Langzeitarbeitslose ausbildet und besuchen das Grab der BISS-Verkäufer/innen sowie die letzte Ruhestätte des engagierten BISS-Förderers Rudolph Moshammer.

ANMELDUNG anmeldung@politikimfreientheater.de


Tags Armut Prekariat, München

Führung III: Brot und Suppe, Bett und Hemd

09. NOVEMBER, 12.30 – 15 UHR,
AUSGEBUCHT
TREFFPUNKT: HAUPTBAHNHOF, EINGANG BAYERSTR. (AUFGANG VON DER U4/U5)

Rund um den Hauptbahnhof werden die Gegensätze zwischen Arm und Reich besonders deutlich. In der Bahnhofsmission und im Kloster Sankt Bonifaz lernen Sie wichtige Anlaufstellen für arme und obdachlose Menschen kennen. Im alkoholfreien Treff in der Dachauer Straße wird Ihnen die Arbeit des Club 29 vorgestellt.

ANMELDUNG anmeldung@politikimfreientheater.de


Tags Armut Prekariat, München

Führung II: Wenn alle Stricke Reißen

08. NOVEMBER, 10 – 12 UHR,
TREFFPUNKT: VOR DEM AMT FÜR WOHNEN UND MIGRATION, FRANZISKANERSTR. 8

Die Tour führt Sie zu einem Obdachlosenheim des Katholischen Männerfürsorgevereins, dessen Bewohner Ihnen gerne einen Einblick in ihren Alltag geben. Im Anschluss kann eine weitere gemeinnützige Einrichtung besucht werden: das Clearinghaus, die Damenmaßschneiderei La Silhouette, der Projektverein, das BISS-Büro oder die Teestube Kontaktee, die ein Treffpunkt ist für Menschen mit psychischen Schwierigkeiten.

ANMELDUNG anmeldung@politikimfreientheater.de


Tags Armut Prekariat, München

Tagasyl – Eine Stadtperformance mit Tagelöhner/innen aus Bulgarien und Rumänien

05. UND 08. NOVEMBER, JEWEILS 19 – 21 UHR,
TREFFPUNKT: INFOZENTRUM FÜR MIGRATION UND ARBEIT, SONNENSTR. 12 A


München ist für viele Rumän/innen und Bulgar/innen der Hoffnungsort für ein besseres Leben. Sie sind EU-Bürger/innen, doch haben sie nicht die gleichen Rechte wie wir. Stattdessen kursieren viele Klischees und Vorurteile: Sie seien Sozialschmarotzer, die selbst nicht arbeiten und dafür ihre Kinder betteln lassen. Doch wie leben sie tatsächlich in dieser reichen Stadt? Welche Geschichten haben sie im Gepäck, wie sieht ihr Alltag aus, wo leben sie und welche Erfahrungen machen sie im täglichen Miteinander?

Die Veranstaltung ist umsonst. Es bedarf keiner vorherigen Anmeldung.

KONZEPT / REGIE / PRODUKTION Karnik Gregorian & Bülent Kullukcu Mit Rumän/innen und Bulgar/innen, die auf der Straße leben Unterstützt durch AWO Infozentrum Migration und Arbeit, REGSAM
Gefördert vom Sozialreferat, Amt für Wohnen und Migration und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München.


Tags Armut Prekariat, Flucht Migration, München, Postkolonialismus Transnationale Verflechtungen, Rassismus Diskriminierung NSU, Wirtschaft Finanzmärkte Kapitalismus

Decolonize – Tour durch München

04. UND 11. NOVEMBER, JEWEILS 11 – 13 UHR,
AUSGEBUCHT
TREFFPUNKT: MUSEUM DER FÜNF KONTINENTE, MAXIMILIANSTR. 42


München stand zwar nicht im Zentrum des kolonialen Geschehens, dennoch hat sich der Kolonialismus tief in die Gesellschaft eingeschrieben und diese dauerhaft geprägt. Die Vielzahl an Spuren, die sich auch heute noch im Stadtraum finden, macht die historische und gegenwärtige Präsenz post/kolonialer Realitäten deutlich. Und sie halten sich hartnäckig in den Köpfen der Menschen, wie es z.B. in den Debatten um kolonialrassistische Bezeichnungen oder die Umbenennung von Straßennamen deutlich wird. In dem Rundgang werden wir uns am Beispiel von ausgewählten Orten mit kolonialen Spuren und dekolonisierenden Aktionen auseinandersetzen.
Die Tour führt von der Innenstadt bis zum alten Südfriedhof, die Wegstrecke wird teils mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt.

Anmeldung anmeldung@politikimfreientheater.de
Die Führungen sind ausgebucht.
Infos www.mapping.postkolonial.net

IN KOOPERATION MIT [muc] münchen postkolonial, Labor k3000, Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V.


Tags München, Postkolonialismus Transnationale Verflechtungen, Rassismus Diskriminierung NSU

WELTbewusst – Konsumkritische Stadtführung

03. NOVEMBER, 11 – 13 UHR und 13.30 – 15.30 Uhr
TREFFPUNKT: ORLEANSPLATZ, ECKE WÖRTHSTRAßE

WELTbewusst – eine konsumkritische Stadtführung in Kooperation mit der BUNDjugend – führt Sie durch München und zeigt, welche globalen Auswirkungen unser Konsumverhalten auf Mensch und Natur hat. Die Tour setzt auf den aktiven Austausch mit den Teilnehmenden und bietet spannende Diskussionen, die das eigene Konsumverhalten kritisch hinterfragen und Alternativen aufzeigen.

Anmeldung anmeldung@politikimfreientheater.de
Die Führung  von 11 – 13 Uhr ist bereits ausgebucht.
In Kooperation mit der Jugendorganisation BUND Naturschutz


Tags München, Nachhaltigkeit Konsum Verschwendung, Wirtschaft Finanzmärkte Kapitalismus

Cview Munich: Stories aus unserem Leben

8.11., 14-18 Uhr
MÜNCHNER KAMMERSPIELE, DACHKAMMER

Sea view – Meerblick ist ein Luxus, der in Orten an der Küste eher Privilegierten vorbehalten ist. C View – Citizens’ View steht für den Blick nichtprivilegierter Menschen auf ihre Lebenswelt und ihren Alltag. Welche Talente und Stärken haben sie? Welche Kämpfe führen sie, um ihre Träume zu verwirklichen, und mit welchen Hindernissen sehen sie sich konfrontiert? Welche Wirkung hat eine Reportage, die nicht von Journalist/innen, sondern von den Betroffenen selbst recherchiert und gefilmt wird? In einem Workshop lernen Menschen aus München, die am Rande der Gesellschaft stehen, Reportage- und Fragetechniken und werden selbst zu Mobiljournalist/innen. Dabei wird auch eruiert, wie solche Reportagen als Motor für Veränderung fungieren können.


Tags Armut Prekariat, Gender Diversity Transkultur, München, Rassismus Diskriminierung NSU

Monokultur München: Vom Blauen Reiter zum Roten Reiter

05. NOVEMBER, 19 – 22 UHR, ANSCHL. PARTY,
FAVORIT BAR, DAMENSTIFTSTR. 12

Vor zwei Jahren hat die Aktionsgruppe Monokultur München ihren Stadt-Diskurs gestartet, den Verlust von Sub- und Gegenkulturen kritisiert und der Stadt wegen ihres miserablen Außenbilds mit einer Klage wegen Rufschädigung für Künstler/innen gedroht. Jetzt verwandelt Monokultur die Favorit Bar in eine Sauna. In entspannter Atmosphäre geht es um die Klimaverschlechterung im bayerischen Singapur, das Anforderungsprofil des neuen Kulturreferenten (der neuen Kulturreferentin?) und um die Bedeutung des Kunstmachens in einer nach rechts rückenden Gesellschaft. Vor allem gilt: Kein Schweiß aufs Holz!

INFOS www.mono-kultur.org


Tags München

Bezahlbares Wohnen: Utopie oder Zukunft?

03. NOVEMBER, 20 – 21.30 UHR,
KULTURBÜHNE SPAGAT, BAUHAUSPLATZ 3

Vorkaufsrecht oder Mietpreisbremse, Kapitalanlage oder Spekulationsobjekt: Die Mieten steigen unaufhörlich und der akute Mangel an Sozialwohnungen bringt viele Menschen in existentielle Bedrängnis. Vielerorts stehen Bund, Länder und Kommunen für eine verfehlte Wohnungspolitik. Wenn Wohnraum mehr und mehr zur Ware wird, müssen wir über alternative Modelle für die Zukunft nachdenken.

MIT
Maximilian Heisler (Bündnis Bezahlbares Wohnen), Prof. Dr. Elisabeth Merk (Stadtbaurätin der Landeshauptstadt München ), Christian Stupka (Stattbau München), Jutta Speidel (Horizont e.V.)
MODERATION Alex Rühle (SZ)


Tags Armut Prekariat, München, Wirtschaft Finanzmärkte Kapitalismus

Werkstatt 5: MONOPOLIS // Das Glück

SOUNDWERKSTATT & SPIELHÖLLE / 8 – 12 JAHRE

Monopoly ist viel mehr als die Brettspielversion schnellen Reichwerdens und qualvoll langsamer Verarmung! Welche Stadt steckt hinter dem Spielplan? Wer wird reich, und wer nicht? Geht es nur ums Geld? Was geschieht, wenn man die Spielregeln ändert? Nach einer ersten Sommerferien-Werkstatt in der Spielstadt Mini-München erfinden und bauen wir neue Stadt- und Spielpläne auf Grundlage der fiktiven Stadt Monopolis. Gespielt wird am Ende an Spieltischen nur mit Kopfhörern. In der (realen) Stadt eingefangene Geräusche und selbstgemixte Soundcollagen liefern wechselnde Spielanweisungen, Informationen, Hintergründe und Stimmungen.

„Monopolis // Das Glück“ wird während Politik im Freien Theater als offene Spielhölle vorgestellt: 04. November, 15 – 17 Uhr, gasteig, PiXEL, Rosenheimer Str. 5

Ein Projekt von Kultur & Spielraum e.V.
Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München
Finanziell unterstützt vom Festival Politik im Freien Theater

Leitung Verena Schlechte (Bildende Künstlerin) & Colin Djukic (Soundkünstler)
Wann 29. Oktober, 14 – 17 Uhr, sowie 30. und 31. Oktober, 11 – 17 Uhr
Wo Lothringer13 NEST, Lothringer Str. 13


Tags Besitz Reichtum Privilegien, München, Wirtschaft Finanzmärkte Kapitalismus

Werkstatt 3: Precious (in) Munich

VIDEOCLIPS / 14 – 19 JAHRE

Was macht (m)ein Leben in München wertvoll? Ausgehend von dieser Frage dreht ihr in fünf Teams kurze Videokampagnenclips in der Stadt. Bei einem Vorbereitungsworkshop lernt ihr die anderen Teilnehmenden kennen. Von Profis erhaltet ihr eine technische Einführung in Kamera- und Tontechnik und entwickelt erste Ideen für eure Videos. In einer Projektwoche dreht ihr eure Clips, die ihr auch selber produziert und schneidet. Am Ende gibt es elf Clips zum Thema „reich“ – für jeden Festivaltag einen. Gezeigt werden sie an Festivalorten und auf Social-Media-Kanälen.

Die Videoclips sind bei Politik im Freien Theater an einem weiteren Termin zu sehen: 04. November, 18 Uhr, Gasteig, Carl-Amery-Saal, Rosenheimer Str. 5


Ein Projekt
der Bundeszentrale für politische Bildung, durchgeführt vom JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

Leitung Martin Noweck (Kameramann) & Gasan Alpaslan (Kameramann)
Wann Vorbereitungsworkshop: 19. Oktober, 18 – 20 Uhr, sowie am 20. und 21. Oktober, 10 – 17 Uhr
Projektwoche: 27. – 31. Oktober, Zeiten nach Vereinbarung
Wo Gasteig, PIXEL, Rosenheimer Str. 5 und Medienzentrum München, Rupprechtstr. 29


Tags Besitz Reichtum Privilegien, München

EIN INTERDISZIPLINÄRES SCHULPROJEKT ZU WERT UND WERTEN

250 Kinder und Jugendliche an sechs Partnerschulen (von der 3. bis zur 13. Klasse) forschen ab September in interdisziplinären Unterrichtsprojekten zu Wert(en) und dem Leben in einer wohlhabenden Stadt. Unterstützt werden sie dabei von ihren Lehrer/innen sowie Expert/innen und Künstler/innen. In innovativen Formaten politischer, ökonomischer und kultureller Bildung entstehen als Teil von Politik im Freien Theater vielfältige künstlerisch-mediale Perspektiven und Ergebnisse in Form von Videos, Theater, Sounds und einem Song.

Partnerschulen Grundschule an der Herrnstraße / Mittelschule am Winthirplatz / Städtische Wilhelm-Busch-Realschule / Städtisches Thomas-Mann-Gymnasium / Städtisches Willi-Graf-Gymnasium / Städtische Fachoberschule für Gestaltung

Mit den Künstler/innen Axel Bahro, Sylva Häutle, Andrea Huber, Anna McCarthy, Marco Merz, Dorothea Seitz, Rebecca Zehr, JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis


Tags Armut Prekariat, Besitz Reichtum Privilegien, München, Theater, Wirtschaft Finanzmärkte Kapitalismus

Stadtführungen mit BISS

FÜR SCHULKLASSEN / AB 7. KLASSE

BISS – Bürger in sozialen Schwierigkeiten zeigt die andere Seite der Stadt – nicht Hofbräuhaus, Glockenspiel und Schloss Nymphenburg, sondern Anlaufstellen für Menschen in Not. Stätten, in denen Wohnungslose leben, Arbeitslose Arbeit finden und wo Menschen, die scheinbar keine Chance haben, eine Chance bekommen.

Fünf Schulklassen oder -kurse sind eingeladen, an einer Stadtführung teilzunehmen.

Anmeldung und Infos stadtfuehrung@biss-magazin.de (Anmeldeschluss: 12. Oktober)


Tags Armut Prekariat, München

WELTbewusst – Eine konsumkritische Stadtführung

AB 8. KLASSE
06., 07. UND 08. NOVEMBER, JEWEILS 10 – 12 UHR,
TREFFPUNKT: ORLEANSPLATZ, ECKE WÖRTHSTR.

WELTbewusst – die konsumkritische Stadtführung in Kooperation mit der BUNDjugend, der umweltpolitischen Jugendorganisation des Bund für Umwelt- und Naturschutz, führt Jugendliche durch München und zeigt, wie unser Konsumverhalten mit den ökologischen und sozialen Missständen der Welt zusammenhängt. Konsumkritische Stadtführungen sind keine frontale Belehrung, sondern setzen auf die aktive Beteiligung der Jugendlichen und auf die Diskussion mit ihnen. So sollen das eigene Konsumverhalten hinterfragt und Alternativen aufgezeigt werden. Drei Schulklassen oder -kurse sind eingeladen, sich für eine Stadtführung anzumelden.

Anmeldung und Infos weltbewusst-muenchen@jbn.de (Anmeldeschluss: 12. Oktober)


Tags München, Nachhaltigkeit Konsum Verschwendung, Wirtschaft Finanzmärkte Kapitalismus

„Februar“

DOKUMENTARFILM-WORKSHOPS MIT DOK.EDUCATION /
10. BIS 12. KLASSE
REGIE: MARLENA MOLITOR, DEUTSCHLAND 2018, 14 MINUTEN, OMEU
08. NOVEMBER, 09 – 10.30 UND 11 – 12.30 UHR
GASTEIG, CARL-AMERY-SAAL, ROSENHEIMER STR. 5


Das Leben unter einer Münchner Brücke – in Schwarz-Weiß. Behutsam nähert sich der Film einem Paar, das unter den alltäglichen Härten der Obdachlosigkeit versucht, seine Würde zu wahren. Der Film stellt eine intensive Nähe zu den Protagonisten her und lässt die Zuschauer/innen an einem sehr beschränkten Lebensraum teilhaben.

Im Gespräch mit der Filmemacherin Marlena Molitor erfahren Jugendliche wissenswerte Hintergründe zur Entstehung des Filmes „Februar“. Im Anschluss an die Filmvorführung werden das Thema und die Machart des Dokumentarfilms gemeinsam analysiert. Auf diese Weise lernen die Jugendlichen eine differenziertere Wahrnehmung von Filmen und werden angeregt, diese auch auf ihren alltäglichen Mediengebrauch zu übertragen und zu kritischen und selbstbewussten Mediennutzer/innen zu werden.

Leitung Maya Reichert (Leitung DOK.education)

Kontakt für inhaltliche Rückfragen Maya Reichert, 0177 / 629 26 29 oder reichert@dokfest-muenchen.de
Anmeldung vermittlung@politikimfreientheater.de


Tags Armut Prekariat, München

BISS und die Angst vorm Fliegen

REGIE: WOLFGANG ETTLICH
DEUTSCHLAND 2018, DOKUMENTARFILM, 90 MIN., OV
09. NOVEMBER, 20 UHR,
CITY KINOS, SONNENSTR. 12

„Aufrecht stehen, geradeaus schauen und mit Selbstbewusstsein die BISS-Zeitung verkaufen! – Weil: Wir sind ja wer!“ Die BISS-Verkäuferin Andrea gibt zu, dass ihr das nicht immer leichtgefallen ist. Inzwischen ist sie stolz auf ihre Festanstellung. Auch Zuhir, geflohen aus dem Irak, oder Dan aus Rumänien verkaufen die BISS. Aber nicht alle kommen zurecht mit dem Übergang in einen geregelten Alltag mit Einkommen und eigener Wohnung. Dalibur muss schließlich sein Arbeitsverhältnis aufgeben. Wolfgang Ettlich begleitet seine Protagonist/innen mit großer Empathie und zeichnet ein vielschichtiges Porträt der Verkäufer/innen und der Organisation, die Arbeitgeberin, Anker und Seismograph für soziale Nöte in einem ist.


Tags Armut Prekariat, München

Februar

REGIE: MARLENA MOLITOR
DEUTSCHLAND 2018, DOKUMENTARFILM, 14 MIN., OMEU
08. NOVEMBER, 09 – 10.30 UHR UND 11 – 12.30 UHR,
GASTEIG, CARL-AMERY-SAAL, ROSENHEIMER STR. 5

Das Leben unter einer Münchner Brücke, in Schwarz-Weiß. Mit zarter Behutsamkeit nähert sich der Film einem Paar, das unter den alltäglichen Härten der Obdachlosigkeit versucht, seine Würde zu wahren. Der Film stellt eine intensive Nähe zu den Protagonisten her und lässt die Zuschauer/innen teilhaben an einem sehr beschränkten Lebensraum.
Das Leben unter einer Münchner Brücke, in Schwarz-Weiß. Mit zarter Behutsamkeit nähert sich der Film einem Paar, das unter den alltäglichen Härten der Obdachlosigkeit versucht, seine Würde zu wahren. Der Film stellt eine intensive Nähe zu den Protagonisten her und lässt die Zuschauer/innen teilhaben an einem sehr beschränkten Lebensraum.

Die Vorführungen werden von einem Filmgespräch begleitet und richten sich ausschließlich an Schulklassen (ab 10. Klasse). (Siehe Jugend & Schule)

In Kooperation mit DOK.education

Kontakt für inhaltliche Rückfragen Maya Reichert, 0177 / 629 26 29 oder reichert@dokfest-muenchen.de
Anmeldung vermittlung@politikimfreientheater.de


Tags Besitz Reichtum Privilegien, München

Morgen das Leben

REGIE: ALEXANDER RIEDEL
MIT: JUDITH AL BAKRI, ULRIKE ARNOLD, JOCHEN STRODTHOFF
DEUTSCHLAND 2010,DOKUMENTARISCHER SPIELFILM, 92 MIN., OV
06. NOVEMBER, 18.30 UHR,
NEUES MAXIM, LANDSHUTER ALLEE 33

Das Leben als eigenes Zwischennutzungsprojekt. Judith, Ulrike, Jochen sind alle um die 40 und hoffen auf ein anderes Leben. Judith hat ihren anstrengenden Job als Stewardess schon aufgegeben und widmet sich als Alleinerziehende ihrem kleinen Sohn. In der Wohnsiedlung am Stadtrand von München betreibt sie Heimarbeit, die nichts zu tun hat mit moderner „Home-Office-Arbeit“. Ulrike wurde von ihrem Freund verlassen und hat ihren öden Verwaltungsjob im Sozialreferat gekündigt. Sie will sich lieber selbst verwirklichen. Jochen ist Versicherungsvertreter und träumt von einer eigenen Wohnung. Alexander Riedel hat seinen Spielfilm auf der Basis vieler Recherchen gedreht. In den wahrhaftigen Details des Films erkennt man gleich das wahre Leben wieder. Die drei Schauspieler/innen lassen ihre Figuren authentisch in den vorgefundenen Milieus aufgehen, sodass ein dokumentarischer Spielfilm entstanden ist, bei dem man kaum sagen kann, was real ist und was inszeniert. Der Film erhielt den Förderpreis des deutschen Films beim Filmfest München 2010.


Tags München

Rechte Räume in München – von der Hauptstadt der Bewegung bis zur Gegenwart

02. NOVEMBER, 09 – 14 UHR,
TREFFPUNKT WIRD BEI ANMELDUNG BEKANNT GEGEBEN

Für die Nationalsozialist/innen war München – als „Hauptstadt der Kunst und Bewegung“ – eine der wichtigsten Städte im Dritten Reich. Der Rundgang führt zu baulichen Überresten der NS-Zeit und rechten Schauplätzen von heute. Wir fragen uns, wie reaktionäres, rassistisches oder antisemitisches Gedankengut bis weit in die Mitte der Gesellschaft gelangt – im Hinterkopf die These des Historikers David Clay Large, der hohe Bierverbrauch in Münchner Gaststätten sei mitverantwortlich für den Aufstieg der Nationalsozialisten gewesen.

Tickets 10 € (exkl. Verpflegung)
Anmeldung anmeldung@politikimfreientheater.de
IN KOOPERATION MIT dem Goethe-Institut


Tags München, Rassismus Diskriminierung NSU