Rassismus Diskriminierung NSU

Armut Prekariat Besitz Reichtum Privilegien Flucht Migration Gender Diversity Transkultur München Nachhaltigkeit Konsum Verschwendung Postkolonialismus Transnationale Verflechtungen Rassismus Diskriminierung NSU Religion Philosophie Theater Wirtschaft Finanzmärkte Kapitalismus


Forensic Architecture – Ein Vortrag von Eyal Weizman

10. November, 19 Uhr
Haus der Kunst, Prinzregentenstr. 1
In englischer Sprache

Eyal Weizman stellt in seinem Vortrag die Arbeiten seines interdisziplinären Teams von Forensic Architecture bestehend aus Architekten, Filmemachern, Wissenschaftlern, Journalisten und Anwälten vor. Die Forschungsgruppe entwickelt innovative Visualisierungstechniken, um politische Konflikte zu analysieren und auf sie zu reagieren. Die aufklärerische Stoßrichtung ihrer visuellen Arbeiten lässt sich mit der Arbeit von investigativem Journalismus vergleichen.
Ein Schwerpunkt seines Vortrags wird die Videoinstallation „77sqm_9:26min“ sein, die im Rahmen des 10. Festivals Politik im Freien Theater vom 1.-11.11. im Haus der Kunst zu sehen ist. Sie war eines der einflussreichsten Projekte der documenta 14 und wurde für den diesjährigen Turner Prize nominiert. Die Arbeit beschäftigt sich mit dem NSU-Mord an Halit Yozgat und versucht zu ermitteln, ob Andreas Temme, ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes, entgegen seiner Aussagen nicht doch Zeuge des Verbrechens war. Dafür haben sie den Tatort anhand geleakter Akten und eines Polizeivideos minutiös rekonstruiert.

Weitere Infos 
www.hausderkunst.de/ausstellungen/nsu-kontextualisieren
Tickets 5€
In Kooperation mit Haus der Kunst, München


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Enjoy Racism – Ein performatives Experiment

VON THOM TRUONG


Enjoy Racism – Ein performatives Experiment

IN ENGLISCHER SPRACHE / IN ENGLISH Das Schweizer Regieduo Thom Truong lädt das Publikum zu einem performativen Experiment ein. Unter


Tags Besitz Reichtum Privilegien, Gender Diversity Transkultur, Rassismus Diskriminierung NSU, Theater

PINK MON€Y

VON UND MIT ANNALYZER / COVIC / DE ROOIJ / JINA / MDLULI / SCHUPP


PINK MON€Y

IN ENGLISCHER UND DEUTSCHER SPRACHE / IN ENGLISH AND GERMAN Pink Money bezeichnet das Geld, das queere Tourist*innen für ihre Reisen ausgeben,


Tags Besitz Reichtum Privilegien, Gender Diversity Transkultur, Postkolonialismus Transnationale Verflechtungen, Rassismus Diskriminierung NSU, Theater, Wirtschaft Finanzmärkte Kapitalismus

How to be an Ally – Solidarität praktizieren

07. NOVEMBER, 14 – 17 UHR ODER 18 – 21 UHR,
08. NOVEMBER, 10 – 13 UHR ODER 14 – 17 UHR,
KULTURREFERAT MÜNCHEN, BURGSTR. 4, RAUM 400

Im Workshop entwickeln die Teilnehmer/innen auf spielerische Weise Strategien der gegenseitigen Unterstützung in den bisher hierarchisch geprägten Theaterstrukturen. Wie wehre ich mich gegen sexistische Übergriffe? Wie kann ich Kolleg/innen unterstützen, die rassistisch angegangen werden? Wie kann ich Kritik äußern, ohne meine Karriere aufs Spiel zu setzen? Ziel des Workshops ist es, Theaterschaffende zu verbünden und neue Formen von Gemeinschaft im Theaterbetrieb zu ermöglichen. Der Workshop richtet sich an Theatermacher/innen, die sich für einen Wandel der Umgangsformen am Theater einsetzen wollen. Mit einem intersektionalen Ansatz werden die Positionen, aus denen gesprochen wird, reflektiert. Dabei ist die Bereitschaft, sich mit eigenen Privilegien auseinanderzusetzen, Voraussetzung für die Teilnahme.
Der Workshop ist kostenfrei!

Anmeldung kontakt@solidaritaet-am-theater.org
In Kooperation mit der Initiative für Solidarität im Theater
Gefördert durch die Landeshauptstadt München und die Richard Stury Stiftung


Tags Besitz Reichtum Privilegien, Gender Diversity Transkultur, Rassismus Diskriminierung NSU, Theater

Perspektiven auf den NSU-Komplex

02. – 11. NOVEMBER, 10 – 20 UHR,
01. UND 08. NOVEMBER, 10 – 22 UHR
HAUS DER KUNST, PRINZREGENTENSTR. 1

Ergänzend zur Lesung des sechsten NSU-Protokolls präsentiert Politik im Freien Theater in Kooperation mit dem Haus der Kunst zwei dokumentarische Arbeiten, die sich mit dem NSU-Komplex auseinandersetzen.

Gespräche / Assemblage – Den NSU-Komplex Kontextualisieren
Die von „spot the silence“ konzipierte Medieninstallation vermittelt Hintergründe der rassistischen Mordserie. In neun Videos richtet sie den Fokus auf diejenigen, deren Wahrnehmung und Expertise in der öffentlichen Darstellung nur selten Platz findet: Betroffene, Aktivist/innen, Wissenschaftler/innen und Künstlerinnen äußern sich in Wort und Bild zu den NSU-Morden, weiteren rassistisch motivierten Gewalttaten sowie Formen des institutionellen Rassismus

77sqm_9:26min
Das Video der Londoner Gruppe Forensic Architecture war eines der größten Projekte der documenta 14. Elf Jahre nach dem NSU-Mord an Halit Yosgat beschäftigten sich Künstler/innen, Architekt/innen, Filmemacher/innen, Kulissenbauer/innen und Performer/innen noch einmal mit dem Fall und versuchten zu ermitteln, ob Andreas Temme, ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes, entgegen seiner Aussagen nicht doch Zeuge des Verbrechens war. Dafür haben sie den Tatort anhand geleakter Akten und einem Polizeivideo minutiös rekonstruiert. Im Sinne von Joseph Beuys’ Begriff der „Sozialen Plastik“ zielt der Film auf eine nachhaltige Veränderung der Gesellschaft. Die Richter/innen im Münchner NSU-Prozess haben sich den von Forensic Architecture gezogenen Schlussfolgerungen nicht angeschlossen.

In Kooperation mit Haus der Kunst, München

Der Eintritt ist frei.


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Tagasyl – Eine Stadtperformance mit Tagelöhner/innen aus Bulgarien und Rumänien

05. UND 08. NOVEMBER, JEWEILS 19 – 21 UHR,
TREFFPUNKT: INFOZENTRUM FÜR MIGRATION UND ARBEIT, SONNENSTR. 12 A


München ist für viele Rumän/innen und Bulgar/innen der Hoffnungsort für ein besseres Leben. Sie sind EU-Bürger/innen, doch haben sie nicht die gleichen Rechte wie wir. Stattdessen kursieren viele Klischees und Vorurteile: Sie seien Sozialschmarotzer, die selbst nicht arbeiten und dafür ihre Kinder betteln lassen. Doch wie leben sie tatsächlich in dieser reichen Stadt? Welche Geschichten haben sie im Gepäck, wie sieht ihr Alltag aus, wo leben sie und welche Erfahrungen machen sie im täglichen Miteinander?

Die Veranstaltung ist umsonst. Es bedarf keiner vorherigen Anmeldung.

KONZEPT / REGIE / PRODUKTION Karnik Gregorian & Bülent Kullukcu Mit Rumän/innen und Bulgar/innen, die auf der Straße leben Unterstützt durch AWO Infozentrum Migration und Arbeit, REGSAM
Gefördert vom Sozialreferat, Amt für Wohnen und Migration und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München.


Tags Armut Prekariat, Flucht Migration, München, Postkolonialismus Transnationale Verflechtungen, Rassismus Diskriminierung NSU, Wirtschaft Finanzmärkte Kapitalismus

Decolonize – Tour durch München

04. UND 11. NOVEMBER, JEWEILS 11 – 13 UHR,
AUSGEBUCHT
TREFFPUNKT: MUSEUM DER FÜNF KONTINENTE, MAXIMILIANSTR. 42


München stand zwar nicht im Zentrum des kolonialen Geschehens, dennoch hat sich der Kolonialismus tief in die Gesellschaft eingeschrieben und diese dauerhaft geprägt. Die Vielzahl an Spuren, die sich auch heute noch im Stadtraum finden, macht die historische und gegenwärtige Präsenz post/kolonialer Realitäten deutlich. Und sie halten sich hartnäckig in den Köpfen der Menschen, wie es z.B. in den Debatten um kolonialrassistische Bezeichnungen oder die Umbenennung von Straßennamen deutlich wird. In dem Rundgang werden wir uns am Beispiel von ausgewählten Orten mit kolonialen Spuren und dekolonisierenden Aktionen auseinandersetzen.
Die Tour führt von der Innenstadt bis zum alten Südfriedhof, die Wegstrecke wird teils mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt.

Anmeldung anmeldung@politikimfreientheater.de
Die Führungen sind ausgebucht.
Infos www.mapping.postkolonial.net

IN KOOPERATION MIT [muc] münchen postkolonial, Labor k3000, Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V.


Tags München, Postkolonialismus Transnationale Verflechtungen, Rassismus Diskriminierung NSU

Bist du drinnen oder draußen?

AUF DER SPUR VON GESELLSCHAFTLICHEN EIN- UND AUSSCHLÜSSEN
10. NOVEMBER, 18 – 21 UHR,
STADTTEILKULTUR 2411 E.V., BLODIGSTR. 4

In dem interaktiven Workshop wird mit kreativen Methoden erkundet, wie wir im Alltag andere ein- oder ausschließen und wann wir uns selbst einbezogen oder ausgegrenzt fühlen. Auch Fragen, was Privilegien und Diskriminierung sind und was all das mit gesellschaftlichen Strukturen zu tun hat, kommen nicht zu kurz.

Infos und Anmeldung info@frauenakademie.de
In Kooperation mit der Frauenakademie München e.V.


Tags Gender Diversity Transkultur, Rassismus Diskriminierung NSU

Cview Munich: Stories aus unserem Leben

8.11., 14-18 Uhr
MÜNCHNER KAMMERSPIELE, DACHKAMMER

Sea view – Meerblick ist ein Luxus, der in Orten an der Küste eher Privilegierten vorbehalten ist. C View – Citizens’ View steht für den Blick nichtprivilegierter Menschen auf ihre Lebenswelt und ihren Alltag. Welche Talente und Stärken haben sie? Welche Kämpfe führen sie, um ihre Träume zu verwirklichen, und mit welchen Hindernissen sehen sie sich konfrontiert? Welche Wirkung hat eine Reportage, die nicht von Journalist/innen, sondern von den Betroffenen selbst recherchiert und gefilmt wird? In einem Workshop lernen Menschen aus München, die am Rande der Gesellschaft stehen, Reportage- und Fragetechniken und werden selbst zu Mobiljournalist/innen. Dabei wird auch eruiert, wie solche Reportagen als Motor für Veränderung fungieren können.


Tags Armut Prekariat, Gender Diversity Transkultur, München, Rassismus Diskriminierung NSU

Das NSU-Protokoll des sechsten Jahres

11. NOVEMBER, 11 UHR,
MÜNCHNER KAMMERSPIELE, KAMMER 1

Vom 06. Mai 2013 bis 11. Juli 2018 lief im Münchner Oberlandesgericht der Prozess um die zehnjährige Mordserie des sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“. Nach 438 Verhandlungstagen endete der Prozess mit einer lebenslangen Haftstrafe für Beate Zschäpe. Im Vordergrund der Lesung aus den von Annette Ramelsberger, Wiebke Ramm und Rainer Stadler erstellten Gerichtsprotokollen werden die Plädoyers der Verteidiger/innen und des Urteils stehen.

Es lesen Schauspieler/innen des Residenztheaters, des Münchner Volkstheaters und der Münchner Kammerspiele

Thomas Hauser
Marcel Heuperman
Jonathan Hutter
Jakob Immervoll
Gro Swantje Kohlhof
Pola Jane O’Mara
Silas Breiding
Annette Paulmann
Wolfram Rupperti
Philip Dechamps

EINRICHTUNG Corinne Maier.

Tickets 15 € / erm. 6 €, VVK über die Münchner Kammerspiele
IN KOOPERATION MIT dem Magazin der Süddeutschen Zeitung


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Perspektiven III: Raum macht reich. Räume der Ausgrenzung

07. NOVEMBER, 17 – 18.30 UHR,
EINSTEIN KULTUR, EINSTEINSTR. 42

Räume sortieren – sie schließen ein und grenzen aus. Dabei können auch die unsichtbaren Mauern zu unüberwindbaren Barrieren werden. In einer Workshop-Diskussion wollen wir eine Möglichkeit der (Selbst-)Reflexion und Auseinandersetzung mit Räumen der Ausgrenzung schaffen. Welche Räume grenzen aus? Wie grenze ich aus? Wie fühlt sich beides an? Was kann konkret getan werden, um sichtbare und unsichtbare Barrieren im Alltag zu überwinden? Wir möchten Raum schaffen für Perspektivwechsel und praktische Impulse.

MIT Dr. Bartek Pytlas (Lehrstuhl für Politische Systeme und Europäische Integration) und Léa Maria Rei (Kultur- und Religionswissenschaftlerin, Mediatorin)


Tags Besitz Reichtum Privilegien, Rassismus Diskriminierung NSU, Religion Philosophie

Reichtum verpflichtet?

11. NOVEMBER, 15 – 17 UHR,
EVANGELISCHE STADTAKADEMIE MÜNCHEN, HERZOG-WILHELM-STR. 24

Der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung aus dem Jahr 2017 kommt in seiner ersten Fassung zu dem Ergebnis, dass sozial benachteiligte Schichten in der Politik weniger repräsentiert sind und somit die politischen Entscheidungen öfter zu ihren Lasten fallen. Wie lässt sich diese Schieflage erklären? Warum haben Partikularinteressen in Demokratien so großen Einfluss? Welche Änderungen sind notwendig, um eine gerechte Beteiligung und eine Balance in der demokratischen Repräsentativität herzustellen? Wie verhält sich Reichtum zu Gerechtigkeits- und Verteilungsdiskursen?

MIT
Prof. em. Michael Hartmann (Elite- und Organisationssoziologie, Technische Universität Darmstadt), Lea Elsässer (Institut für Sozioökonomie, Universität Duisburg-Essen, angefragt)
MODERATION Tobi Müller (Kulturjournalist und Autor)
ANMELDUNG www.evstadtakademie.de
IN KOOPERATION MIT der Evangelischen Stadtakademie München


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Gendersalon – Queer Culture

07. NOVEMBER, 20 – 21.30 UHR,
GLOCKENBACHWERKSTATT, BLUMENSTR. 7
IN ENGL. SPRACHE

„Je mehr Geld du hast, desto queerer darfst du sein“ – so beschreiben die Performer*innen von „PINK MON€Y“ den Alltag der LGBTI-Community in Südafrika. Das Clubleben ermöglicht einen Schutzraum, der außerhalb nicht gegeben ist. Auch hierzulande gibt es Safe Spaces, die marginalisierten Gruppen versprechen, von diskriminierendem Verhalten, Gewalterfahrungen und verbalen Beleidigungen verschont zu bleiben. Doch dieser Ansatz allein ist langfristig nicht ausreichend. Wie kann man Menschen in die Lage versetzen, das Überschreiten gängiger Identitätsgrenzen zu akzeptieren? Welche subversive Kraft geht von Lebensentwürfen aus, die gesellschaftliche Normen hinterfragen? Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

The more money you have, the queerer you can be“ – this is how the performers of „PINK MON€Y“ describe the daily life of the LGBTI community in South Africa. Club life provides a shelter that is not given elsewhere outside. In this country, safe spaces that promise marginalized groups to be spared from discriminatory behavior, experiences of violence and verbal insults exist, too. However, this approach alone is not sufficient in the long term. How can people be enabled to accept the crossing of common identity boundaries? Which subversive power emanates from life plans that question social norms?

MIT/With
Mitgliedern des Ensembles von „PINK MON€Y“ und anderen
TICKETS 3 € Abendkasse vor Ort
IN KOOPERATION MIT/in cooperation with dem Gender Salon des Instituts für Soziologie, LMU


Tags Besitz Reichtum Privilegien, Gender Diversity Transkultur, Postkolonialismus Transnationale Verflechtungen, Rassismus Diskriminierung NSU, Wirtschaft Finanzmärkte Kapitalismus

Reichtum regiert die Welt

EIN ANTISEMITISCHES VORURTEIL IN DER ANTIKAPITALISMUS- UND ANTIGLOBALISIERUNGSDEBATTE
05. NOVEMBER, 19 – 20.30 UHR,
NS-DOKUMENTATIONSZENTRUM, MAX-MANNHEIMER-PLATZ 1

Antikapitalismus und Antisemitismus gehen seit eh und je Hand in Hand. Zu finden sind damit verbundene Vorurteile nicht nur in klassischer Literatur, sondern auch in zeitgenössischer Jugendkultur und Verschwörungstheorien. Wie viel Wahrheit steckt hinter den Vorurteilen? Woher kommt die negative Konnotation, die damit einhergeht? Wieso wird die Erinnerung an jüdische Mäzenate in diesem Zusammenhang allzu oft verdrängt?

MIT Prof. Michael Wolffsohn (Historiker und Publizist) und Dr. Mirjam Zadoff (Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München, Moderation), Constantin Goschler (Ruhr-Universität Bochum), Michael Miller (Central European University Budapest), Gideon Reuveni (University of Sussex), Sebastian Voigt (Institut für Zeitgeschichte München-Berlin)
IN KOOPERATION MIT der jüdischen Gemeinde und dem NS-Dokumentationszentrum München


Tags Besitz Reichtum Privilegien, Rassismus Diskriminierung NSU, Religion Philosophie

Rechte Räume in München – von der Hauptstadt der Bewegung bis zur Gegenwart

02. NOVEMBER, 09 – 14 UHR,
TREFFPUNKT WIRD BEI ANMELDUNG BEKANNT GEGEBEN

Für die Nationalsozialist/innen war München – als „Hauptstadt der Kunst und Bewegung“ – eine der wichtigsten Städte im Dritten Reich. Der Rundgang führt zu baulichen Überresten der NS-Zeit und rechten Schauplätzen von heute. Wir fragen uns, wie reaktionäres, rassistisches oder antisemitisches Gedankengut bis weit in die Mitte der Gesellschaft gelangt – im Hinterkopf die These des Historikers David Clay Large, der hohe Bierverbrauch in Münchner Gaststätten sei mitverantwortlich für den Aufstieg der Nationalsozialisten gewesen.

Tickets 10 € (exkl. Verpflegung)
Anmeldung anmeldung@politikimfreientheater.de
IN KOOPERATION MIT dem Goethe-Institut


Tags München, Rassismus Diskriminierung NSU